DFN-CERT-2023-1196 Meinberg LANTIME Firmware LTOS: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. Denial-of-Service-Angriffe

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (24.05.23):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen
Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.
Zudem kann ein Angreifer zwei weitere Schwachstellen lokal ausnutzen, um
verschiedene Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen. Ein Angreifer mit
physischem Zugriff auf ein betroffenes System kann eine letzte Schwachstelle
ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-
Service-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind keine Privilegien
erforderlich. Mehrere Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers.

Meinberg informiert über die Schwachstellen und empfiehlt ein Firmware-
Update für die betroffenen Geräte der LANTIME M-Serie, der IMS-Serie sowie
der SyncFire-Produktfamilie auf die Versionen 7.06.014 oder 7.06.014-light,
in denen die neuesten fehlerbereinigten Versionen von ntp, net-snmp,
tcpdump, sudo, cURL und OpenSSH enthalten sind und damit die hier gelisteten
Schwachstellen behoben werden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2023-1196]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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