Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (16.11.22):
Neues Advisory
Insgesamt 37 Schwachstellen im Linux-Kernel können von einem aus
unterschiedlichen Standpunkten heraus agierenden Angreifer ausgenutzt
werden, um Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen,
Privilegien zu eskalieren, verschiedene Denial-of-Service (DoS)-Angriffe
durchzuführen und nicht näher spezifizierte Angriffe auszuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich.
SUSE veröffentlicht für die SUSE Linux Enterprise Produkte High Performance
Computing, Module for Public Cloud, Server und Server for SAP Applications
Version 15 SP4, SUSE Manager Proxy, Retail Branch Server und Server jeweils
in Version 4.3 sowie die Distribution openSUSE Leap 15.4 Sicherheitsupdates
für den Linux-Kernel, um die Schwachstellen zu beheben. Zusätzlich werden 38
nicht sicherheitsrelevante Fehler adressiert und 25 Erweiterungen
implementiert.
Die von SUSE bereitgestellten Bewertungen der Schwachstellen weichen in der
Regel von der Bewertung durch NVD (National Vulnerability Database) ab. Die
von SUSE als schwerwiegendst für die eigenen Produkte eingestufte
Schwachstelle (CVE-2022-41674) mit einem CVSS-Score von 8.8 ermöglicht einem
Angreifer im benachbarten Netzwerk beliebigen Programmcode auszuführen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-2599]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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