DFN-CERT-2022-1511 Cisco Unified Communications Produkte: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebiger Befehle

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (07.07.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebige Befehle auszuführen, Informationen auszuspähen und Cross-Site-
Scripting (XSS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Die beiden XSS-Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers und können Einfluss auf andere Komponenten haben.

Cisco informiert über die Schwachstellen in Cisco Unified Communications
Manager (Unified CM), Cisco Unified Communications Manager Session
Management Edition (Unified CM SME) und Cisco Unity Connection und
veröffentlicht die Versionen 12.5(1)SU6 und 14SU2 als Sicherheitsupdates.
Für Cisco Unified Communications Manager IM & Presence Service (Unified CM
IM&P) stehen die Versionen 11.5(1)SU11, 12.5(1)SU6 und 14SU2 als
Sicherheitsupdates bereit.
Für alle Produkte ist aber zu beachten, dass lediglich die Version 14SU2
eine vollständige Absicherung gegenüber den derzeit bekannten Schwachstellen
darstellt, da manche Schwachstellen in den vorhergehenden Versionen nicht
mehr behoben werden, sondern als Mitigation das Update auf eben jenes
Release erfordern.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-1511]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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