DFN-CERT-2022-1409 Tails: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes mit Administratorrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (23.06.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren,
Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen,
teils auch mit den Rechten des Administrators, des angemeldeten Benutzers
oder des betroffenen Dienstes, falsche Informationen darzustellen sowie Man-
in-the (MitM)-Middle-, HTTP-Request-Smuggling-, Cross-Site-Scripting (XSS)-,
Denial-of-Service (DoS)- und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Ein
Angreifer kann zwei weitere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk
ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-
Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere
weitere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen,
Informationen auszuspähen, Privilegien zu eskalieren,
Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen,
teils auch mit den Rechten des betroffenen Dienstes, und einen Denial-of-
Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Mehrere Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers. Die erfolgreiche Ausnutzung mehrerer Schwachstellen kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

Das Tor-Projekt informiert über die Schwachstellen mit Verweisen auf
0.4.7.8, Thunderbird 91.10 sowie eine Reihe von Debian Security Advisories
und empfiehlt ein Update auf Tails 5.1.1, um die Schwachstellen zu beheben.
Der Linux-Kernel wird damit auf Version 5.10.120 gebracht.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-1409]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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