DFN-CERT-2022-0264 Samba: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes mit Administratorrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (04.02.22):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Dateien zu manipulieren, Informationen auszuspähen, beliebigen Programmcode
mit den Rechten des Administrators auszuführen und Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer eine Schwachstelle im
benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Informationen auszuspähen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung der Schwachstelle CVE-2021-44142
kann Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für SUSE Linux Enterprise Desktop 12 SP5, SUSE Linux Enterprise High
Availability 12 SP5, SUSE Linux Enterprise High Performance Computing 12
SP5, SUSE Linux Enterprise Server 12 SP3, SP4 und SP5, SUSE Linux Enterprise
Server for SAP Applications 12 SP3, SP4 und SP4 sowie SUSE Linux Enterprise
Software Development Kit 12 SP5 stehen Sicherheitsupdates für ‘samba’
bereit, um die sechs Schwachstellen und fünf weitere, nicht
sicherheitsrelevante Fehler zu beheben. Samba wird damit auf Version 4.15.4
aktualisiert. Unter anderem wird das damit verknüpfte Paket ‘p11-kit’ auf
Version 0.23.2 gebracht, womit mehrere Ganzzahlüberläufe im RPC-Code behoben
werden (CVE-2020-29361).

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2022-0264]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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