DFN-CERT-2020-0003 GraphicsMagick: Zwei Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (06.01.20):
Neues Advisory

Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann zwei Schwachstellen in
GraphicsMagick ausnutzen, um verschiedene Denial-of-Service (DoS)-Angriffe
durchzuführen.

Für Fedora 30 und 31 sowie Fedora EPEL 7 und 8 stehen Sicherheitsupdates für
GraphicsMagick auf die Version 1.3.34 im Status ‘testing’ bereit. Für die
Updates FEDORA-EPEL-2019-32603d41ea (Fedora EPEL 7,
GraphicsMagick-1.3.34-1.el7) und FEDORA-EPEL-2019-91575f0f26 (Fedora EPEL 8,
GraphicsMagick-1.3.34-1.el8) werden jeweils eine Vielzahl weiterer
Schwachstellen referenziert, welche zumindest für Fedora EPEL 7 bereits mit
dem Update FEDORA-EPEL-2019-193cafec2e (Fedora EPEL 7,
GraphicsMagick-1.3.32-1.el7) behoben wurden, das sich im Status ‘stable’
befindet. Die initialie Paketversion für Fedora EPEL 8 war 1.3.33. Auch
diese Version ist von den zusätzlich aufgeführten Schwachstellen nicht
betroffen.

Der Hersteller weist darauf hin, dass GraphicsMagick seit Februar 2018 an
einem Fuzzing-Projekt teilnimmt. Die darüber gefundenen bisher knapp 400
möglichen Sicherheitsprobleme werden in den Release Notes nicht einzeln
aufgeführt.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2020-0003]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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