DFN-CERT-2019-2538 ProFTPD: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (03.12.19):
Neues Advisory

Ein entfernter, einfach authentifizierter Angreifer kann zwei Schwachstellen
in ProFTPD ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und mit einem
widerrufenen Zertifikat Zugriff auf Server zu erhalten. Zwei weitere
Schwachstellen ermöglichen einem entfernten, nicht authentisierten Angreifer
verschiedene Denial-of-Service (DoS)-Angriffe.

Für Fedora 30 und 31 sowie Fedora EPEL 6 und 7 stehen die Pakete
‘proftpd-1.3.6b-2.fc30 ‘ und ‘proftpd-1.3.6b-2.fc31’,
‘proftpd-1.3.3g-13.el6’ und ‘proftpd-1.3.5e-8.el7’ im Status ‘testing’ als
Sicherheitsupdates bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Laut Hersteller betreffen die verschiedenen Schwachstellen ProFTPD in
unterschiedlichen Versionen vor Version 1.3.6. Für Fedora EPEL 6 wird daher
nur CVE-2019-19269 angegeben, Fedora 30 und 31 adressieren zusätzlich
CVE-2019-19270. Lediglich im Sicherheitshinweis für Fedora EPEL 7 werden
alle hier referenzierten Schwachstellen aufgeführt.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2019-2538]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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