Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (13.11.19):
Neues Advisory
Eine Schwachstelle in der Mikroarchitektur von Intel-Prozessoren ermöglicht
einem lokalen, einfach authentisierten Angreifer das Ausspähen von
Informationen aus dem Zwischenspeicher (Cache) betroffener Prozessoren über
Prozess- und Container-Grenzen hinweg (Microarchitectural Data Sampling,
MDS). Weitere Schwachstellen im Linux-Kernel ermöglichen einem meist
lokalen, meist nicht authentisierten Angreifer die Ausführung beliebigen
Programmcodes, das Durchführen von Denial-of-Service (DoS)-Angriffen, das
Ausspähen von Informationen, das Eskalieren von Privilegien und das Umgehen
von Sicherheitsvorkehrungen.
Die Schwachstellen in der Mikroarchitektur von Intel-Prozessoren wurden
zeitgleich vom Hardware-Hersteller Intel, den Entdeckern der Schwachstelle
und betroffenen Distributionen und Hypervisoren veröffentlicht und betreffen
hier den Linux-Kernel.
Für SUSE Linux Enterprise Module for Public Cloud 12, SUSE Linux Enterprise
Server 12-SP1 LTSS und SUSE Linux Enterprise Server for SAP 12 SP1 stehen
Sicherheitsupdates zur Behebung der 40 Schwachstellen und neun weiterer
nicht sicherheitsrelevanter Fehler bereit.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2019-2389]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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