DFN-CERT-2019-2383 Intel Microcode: Zwei Schwachstellen ermöglichen u. a. einen Denial-of-Service-Angriff

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (13.11.19):
Neues Advisory

Zwei Schwachstellen im Microcode von Intel-Prozessoren ermöglichen einem
lokalen, einfach authentisierten Angreifer die Durchführung eines Denial-of-
Service (DoS)-Angriffs und das Ausspähen von Informationen.

Canonical stellt für Ubuntu 14.04 ESM, Ubuntu 16.04 LTS, Ubuntu 18.04 LTS,
Ubuntu 19.04 und Ubuntu 19.10 Sicherheitsupdates zur Behebung der
Schwachstellen bereit und weist darauf hin, dass zur vollständigen Behebung
der Schwachstelle CVE-2019-11139 ein Warmstart nach der Installation des
Microcode-Updates erforderlich ist, d. h. ein zweiter Neustart.

Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Module for Basesystem 15 und 15 SP1,
Server 12 SP1 LTSS, 12 SP2 BCL, 12 SP2 LTSS, 12 SP3 BCL, 12 SP3 LTSS, 12 SP4
und 12 SP5, Server for SAP 12 SP1, 12 SP2 und 12 SP3, Desktop 12 SP4 sowie
SUSE OpenStack Cloud 7 und 8, SUSE OpenStack Cloud Crowbar 8, SUSE
Enterprise Storage 5 und SUSE Container-as-a-Service (CaaS) Platform 3.0
stehen Sicherheitsupdates für ‘ucode-intel’ auf Version 20191112 zur
Behebung der Schwachstellen bereit.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2019-2383]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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