DFN-CERT-2018-1625 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (15.08.18):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen ermöglichen einem lokalen, einfach authentisierten
Angreifer eine Privilegieneskalation teilweise bis hin zu
Administratorrechten. Mehrere weitere Schwachstellen ermöglichen einem
lokalen, nicht authentisierten Angreifer das Ausspähen von Informationen und
verschiedene Denial-of-Service (DoS)-Angriffe. Die beiden unter dem Namen
‘L1 Terminal Fault’ (L1TF) bekannten Mikroprozessor-Schwachstellen
CVE-2018-3620 und CVE-2018-3646, welche jüngst von Intel veröffentlicht
wurden, ermöglichen diesem Angreifer das Ausspähen sensibler Informationen
aus dem L1 Data Cache.

Red Hat stellt für Red Hat Enterprise Linux for Scientific Computing 6 und
die Red Hat Enterprise Linux 6 Produktvarianten Desktop, Workstation und
Server Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel bereit, um diese
Schwachstellen zu beheben. Für Oracle Linux 6 (i386, x86_64) stehen
korrespondierende Sicherheitsupdates zur Verfügung.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-1625]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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