DFN-CERT-2018-1323 Intel Microcode: Zwei Schwachstellen ermöglichen das Ausspähen von Informationen

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (09.07.18):
Neues Advisory

Zwei Schwachstellen in der Implementierung der Spekulativen
Instruktionsausführung in modernen Mikroprozessoren ermöglichen einem
lokalen, einfach authentifizierten Angreifer das Ausspähen sensibler
Informationen aus dem Speicher. Die Schwachstelle CVE-2018-3639 wird auch
mit dem Namen ‘Spectre-NG’, ‘Spectre Variant 4’ bzw. ‘Side-Channel Variant
4’ bezeichnet und deckt den Fall des ‘Speculative Storage Bypass’ (SSB) ab.
Die Schwachstelle CVE-2018-3640 wird auch mit dem Namen ‘Spectre Variant 3a’
bzw. ‘Side-Channel Variant 3a’ bezeichnet und deckt den Fall des ‘Rouge
System Register Read’ (RSRE) ab.

Intel stellt für verschiedene Linux-Systeme das Linux Processor Microcode
Data File in Version 20180703 bereit, um CVE-2018-3640 (Spectre v3a) zu
beheben und CVE-2018-3639 (Spectre v4) weiter zu mitigieren.

Für openSUSE Leap 15.0 und 42.3 steht ein Sicherheitsupdate für ‘ucode-
intel’ bereit, mit dem die Änderungen umgesetzt werden.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-1323]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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