DFN-CERT-2018-0367 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. eine Privilegieneskalation

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (22.02.18):
Neues Advisory

Mehrere Schwachstellen ermöglichen einem lokalen, auch nicht authentisierten
Angreifer das Ausführen beliebigen Programmcodes, die Eskalation von
Privilegien und die Durchführung verschiedener Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe. Ein nicht authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk
kann die Schwachstelle CVE-2017-5715 (Spectre Variant 2) ausnutzen, um
Informationen auszuspähen.

Canonical stellt für den Linux-Kernel der Distribution Ubuntu 14.04 LTS
(auch Amazon Web Services (AWS) Systems und Hardware Enablement Kernel from
Xenial for Trusty (Xenial HWE)), für den Linux-Kernel in Ubuntu 16.04 LTS
(hierbei auch für den Linux-Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systems,
Microsoft Azure Cloud Systems, Cloud Environments, Google Cloud Platform
(GCP) Systems, den Linux Hardware Enablement (HWE) Kernel, den Linux-Kernel
für Raspberry Pi 2, OEM- und Snapdragon-Prozessoren) sowie für den Linux-
Kernel in Ubuntu 17.10 Sicherheitsupdates bereit. Die Schwachstellen
CVE-2015-8952 und CVE-2017-12190 (Denial-of-Service) betreffen nicht Ubuntu
17.10 und nur einen Teil der Updates für Ubuntu 16.04 LTS.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2018-0367]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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