Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
cURL < 7.58.0 Betroffene Plattformen: Red Hat Fedora 26 Red Hat Fedora 27 Zwei Schwachstellen in cURL ermöglichen einem entfernten, nicht authentisierten Angreifer unter Umständen die Durchführung eines Denial-of-Service (DoS)-Angriffes und das Ausspähen von zum Teil sensiblen Informationen. Der Hersteller stellt Patches und libcurl Version 7.58 zur Behebung der Schwachstellen zur Verfügung. Für Fedora 26 und 27 stehen Backport-Sicherheitsupdates in Form der Pakete 'curl-7.53.1-14.fc26' und 'curl-7.55.1-9.fc27' bereit, welche sich derzeit noch im Status 'pending' befinden. Patch: Fedora Security Update FEDORA-2018-241a5a2409 (Fedora 27, curl-7.55.1-9.fc27) https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2018-241a5a2409
Patch:
Fedora Security Update FEDORA-2018-85655b12b6 (Fedora 26,
curl-7.53.1-14.fc26)
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2018-85655b12b6
Patch:
Project cURL Security Advisory, January 24th 2018: HTTP authentication leak
in redirects (CVE-2018-1000007)
https://curl.haxx.se/docs/adv_2018-b3bf.html
Patch:
Project cURL Security Advisory, January 24th 2018: HTTP/2 trailer
out-of-bounds read (CVE-2018-1000005)
https://curl.haxx.se/docs/adv_2018-824a.html
CVE-2018-1000007: Schwachstelle in cURL ermöglicht u.a. Ausspähen sensibler
Informationen
In cURL existiert eine Schwachstelle in der Implementierung der Versendung
von HTTP-Headern. Wenn ein benutzerdefinierter HTTP-Header übersendet wird,
der einen Authorization: Header mit sensiblen Informationen beinhaltet, wird
dieser auch an Hosts gesendet, die unter dem Stichwort Location in einer
30x-HTTP Weiterleitungs-Antwort enthalten sind. Ein entfernter Angreifer mit
Zugriff auf einen Host, auf den die 30X-HTTP-Weiterleitung zeigt, kann unter
Umständen sensible Informationen ausspähen und dadurch eine cURLl-Anfrage
des Opfers imitieren, um weitere Angriffe auszuführen.
CVE-2018-1000005: Schwachstelle in cURL ermöglicht u.a.
Denial-of-Service-Angriff
In der Implementierung des HTTP/2-Protokolls in cURL existiert eine
Schwachstelle aufgrund ungenügender Prüfung von Speicherbegrenzungen beim
Lesen eines HTTP/2-Trailers. In der Folge kann es unter Umständen zu einem
Lesezugriff außerhalb der zulässigen Grenzen (Out-of-Bounds Read) kommen.
Dies ermöglicht einen entfernten, nicht authentisierten Angreifer einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff (Absturz der Anwendung) oder möglicherweise
das Ausspähen von Informationen. Dafür muss ein Opfer einen cURL-Dienst
konfiguriert haben, welcher HTTP/2-Header akzeptiert.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2018-0173/
Fedora Security Update FEDORA-2018-241a5a2409 (Fedora 27, curl-7.55.1-9.fc27):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2018-241a5a2409
Fedora Security Update FEDORA-2018-85655b12b6 (Fedora 26, curl-7.53.1-14.fc26):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2018-85655b12b6
Project cURL Security Advisory, January 24th 2018: HTTP authentication leak in
redirects (CVE-2018-1000007):
https://curl.haxx.se/docs/adv_2018-b3bf.html
Project cURL Security Advisory, January 24th 2018: HTTP/2 trailer
out-of-bounds read (CVE-2018-1000005):
https://curl.haxx.se/docs/adv_2018-824a.html
Schwachstelle CVE-2018-1000005 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2018-1000005
Schwachstelle CVE-2018-1000007 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2018-1000007
cURL Changelog Fixed in 7.58.0 – January 24 2018:
https://curl.haxx.se/changes.html#7_58_0
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