DFN-CERT-2017-2002 QEMU: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u.a. die Eskalation von Privilegien [Linux][SuSE]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Betroffene Software:

QEMU

Betroffene Plattformen:

SUSE Linux Enterprise Server 12 LTSS

Mehrere Schwachstellen in QEMU ermöglichen einem einfach authentisierten
Angreifer im benachbarten Netzwerk die Eskalation seiner Privilegien bis hin
zum Hostsystem, die Ausführung beliebigen Programmcodes, das Ausspähen von
Informationen und verschiedene Denial-of-Service-Angriffe. Darüber hinaus
kann ein entfernter oder lokaler, nicht authentisierter Angreifer weitere
Denial-of-Service-Angriffe ausführen und ein nicht authentisierter Angreifer
im benachbarten Netzwerk kann ebenfalls beliebigen Programmcode zur
Ausführung bringen.

Für SUSE Linux Enterprise Server 12 LTSS steht ein Sicherheitsupdate zur
Behebung der Schwachstellen in QEMU zur Verfügung.

Patch:

SUSE Security Update SUSE-SU-2017:2969-1

http://lists.suse.com/pipermail/sle-security-updates/2017-November/003389.html

CVE-2017-15289: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In den Funktionen ‘cirrus_mem_writeb_mode4and5_8bpp’ und
‘cirrus_mem_writeb_mode4and5_16bpp’ in ‘hw/display/cirrus_vga.c’ von QEMU
kann es bei Schreibzugriffen auf den VGA-Speicher aufgrund einer fehlerhaft
berechneten Zieladresse zu Zugriffen außerhalb von Puffergrenzen
(Out-of-Bounds Write) kommen, wodurch der QEMU-Prozess abstürzt. Ein einfach
authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann einen
Denial-of-Service-Angriff durchführen.

CVE-2017-15038: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Ausspähen von Informationen

In der Funktion ‘v9fs_xattrwalk’ in ‘hw/9pfs/9p.c’ von QEMU kann es beim
Zugriff auf erweiterte Attribute einer Datei zu einer Wettlaufsituation
(Race Condition) kommen. QEMU muss dafür mit der VirtFS-Unterstützung
erstellt worden sein und Verzeichnisse zwischen Host- und Gastsystem über
das Plan 9 File System (9pfs) geteilt werden. Ein Benutzer des Gastsystems
als Angreifer kann dadurch sensible Informationen aus dem Heap-Speicher des
Host-Systems auslesen.

CVE-2017-14167: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Ausführung beliebigen
Programmcodes

Über speziell präparierte Adresswerte in Multiboot-Kopfdaten kann in der
Funktion ‘load_multiboot’ innerhalb von ‘hw/i386/multiboot.c’ in QEMU ein
Ganzzahlüberlauf erzeugt werden. Das Problem tritt während des Bootvorgangs
eines Gastsystems auf, wenn ein Kernel-Image geladen wird. Ein Benutzer
eines Gastsystems kann die Schwachstelle als nicht authentisierter Angreifer
im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um Schreibzugriff auf Speicher außerhalb
des zugewiesenen Speicherbereichs auf dem Host zu erlangen und dadurch dort
beliebigen Programmcode ausführen.

CVE-2017-13672: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit Unterstützung für VGA-Display-Emulator erstellt wurde,
besteht eine Schwachstelle, durch die es einem einfach authentisierten
Angreifer im benachbarten Netzwerk möglich ist, über Display-Updates
Lesezugriffe auf Speicherbereiche außerhalb der gültigen Speichergrenzen
(Out-of-Bounds Read) zu provozieren und in der Folge einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand herbeizuführen.

CVE-2017-11434: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

In der Funktion ‘dhcp_decode’ in ‘slirp/bootp.c’ in QEMU existiert eine
Schwachstelle, die es einem nicht authentisierten, lokalen Angreifer
ermöglicht über präparierte DHCP-Optionszeichenketten (Options Strings)
lesend auf Speicherbereiche außerhalb der zulässigen Speichergrenzen
zuzugreifen (Out-of-bounds Read) und darüber den QEMU-Prozess zum Absturz zu
bringen (Denial-of-Service).

CVE-2017-11334: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

In QEMU, der für die Verwendung von ‘qemu_map_ram_ptr’ erstellt wurde,
existiert eine Schwachstelle, die es ermöglicht, während einer direkten
Speicherzugriffsoperation (Direct Memory Access, DMA) auf Speicher außerhalb
der zulässigen Grenzen zuzugreifen (Out-of-bounds Access) und so einen
Denial-of-Service (DoS)-Zustand herbeizuführen. Ein einfach authentisierter,
lokaler Angreifer kann einen Denial-of-Service-Angriff durchführen.

CVE-2017-10806: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit USB-Umleitungsunterstützung (USB Redirector Support) erstellt
wurde und ‘Debug’-Nachrichtenprotokollierung im Gerät aktiviert ist, kann
ein Pufferüberlauf auf dem Stack ausgelöst werden, der den Absturz des
QEMU-Prozesses zur Folge hat. Der Benutzer eines Gastsystems kann als
einfach authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk diese
Schwachstelle für einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff ausnutzen.

CVE-2017-10664: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

In QEMU, mit Unterstützung für den Network Block Device (NBD)-Server,
existiert eine Schwachstelle durch den Abbruch einer Verbindung durch den
Client aufgrund einer fehlerhaften Verhandlungskommunikation, wodurch ein
SIGPIPE-Signal ausgelöst werden kann.
Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann den QEMU-Prozess zum
Absturz bringen und so einen Denial-of-Service (Dos)-Zustand bewirken.

CVE-2017-9375: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Der USB xHCI Controller Emulator kann in eine rekursive Endlosschleife
gebracht werden. Ein einfach authentifizierter Angreifer im benachbarten
Netzwerk kann die Schwachstelle ausnutzen, um einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff gegen den QEMU-Prozess durchzuführen.

CVE-2017-9373: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Über die IDE AHCI Emulation lässt sich in QEMU ein Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchführen. Ein einfach authentifizierter Angreifer im
benachbarten Netzwerk kann durch Entfernen eines AHCI-Geräts im laufenden
Betrieb (Hot-Unplugging) ein Speicherleck erzeugen, welches durch
Wiederholung der Aktion in einen Denial-of-Service-Zustand des Systems
mündet.

CVE-2017-7493: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Privilegieneskalation

Im VirtFS Host-Verzeichnis-Sharing mit Plan 9 Dateisystem-Unterstützung
(9pfs) besteht eine Schwachstelle aufgrund ungenügend umgesetzter
Zugangsbeschränkungen, die einem einfach authentifizierten Angreifer im
benachbarten Netzwerk ermöglicht, seine Privilegien innerhalb des
Gastsystems zu erweitern. Die Schwachstelle kann während des Zugriffs auf
VirtFS-Metadaten im ‘Mapped-File’ Security-Modus ausgenutzt werden.

CVE-2017-7471: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Privilegieneskalation

Im VirtFS Host-Verzeichnis-Sharing mit Plan 9 Dateisystem-Unterstützung
(9pfs) besteht eine Schwachstelle aufgrund ungenügend umgesetzter
Zugangsbeschränkungen, die einem einfach authentifizierten Angreifer im
benachbarten Netzwerk mit erweiterten Privilegien ermöglicht, Dateien auf
dem Host-System zu erreichen, die außerhalb des geteilten Verzeichnisses
liegen. Der Angreifer kann dadurch möglicherweise seine Privilegien auf dem
Host-System eskalieren.

CVE-2017-9503: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit Unterstützung für die Emulationsunterstützung des MegaRAID
SAS 8708EM2 Host Bus Adapters erstellt wurde, besteht die Möglichkeit, bei
der Verarbeitung von megasas-Befehlen eine Null-Zeiger-Dereferenzierung zu
erzeugen und damit den Absturz des QEMU-Prozesses zu bewirken. Der Benutzer
eines Gastsystems kann als einfach authentisierter Angreifer im benachbarten
Netzwerk diese Schwachstelle für einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff
ausnutzen.

CVE-2017-8112: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit Unterstützung für VMWARE PVSCSI paravirtuelle
SCSI-Bus-Emulationsunterstützung erstellt wurde, besteht bei der
Initialisierung des SCSI-Nachrichtenringspeichers die Möglichkeit, eine
Endlosschleife und erhöhte Prozessorlast zu erzeugen. Der Benutzer eines
Gastsystems kann als einfach authentisierter Angreifer im benachbarten
Netzwerk diese Schwachstelle für einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff
ausnutzen.

CVE-2017-9330: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit Unterstützung für USB OHCI-Emulator erstellt wurde, besteht
die Möglichkeit, einen falschen Rückgabewert (Return Value) auszunutzen, um
eine Endlosschleife auszulösen. Der Benutzer eines Gastsystems kann als
einfach authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk diese
Schwachstelle für einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff ausnutzen.

CVE-2017-8309: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Falls Xen / QEMU mit Unterstützung für das Audio-Subsystem erstellt wurde,
besteht die Möglichkeit, bei der Durchführung von Audioaufnahmen ein
Speicherleck zu erzeugen, über welches der Systemspeicher aufgebracht werden
kann. Der Benutzer eines Gastsystems kann als einfach authentisierter
Angreifer im benachbarten Netzwerk diese Schwachstelle für einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff ausnutzen.

CVE-2017-8086: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der Funktion ‘v9fs_list_xattr’ in ‘hw/9pfs/9p-xattr.c’ in QEMU existiert
eine Schwachstelle, die im Zusammenhang mit der ‘orig_value’-Variable steht
und es ermöglicht, den Systemspeicher aufzubrauchen. Ein einfach
authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann einen
Denial-of-Service (Dos)-Zustand bewirken.

CVE-2017-7980: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht Ausführung beliebigen
Programmcodes

In QEMU, mit Unterstützung für den Cirrus CLGD 54xx VGA Emulator, existiert
eine Schwachstelle beim Kopieren von VGA-Daten in verschiedenen ‘bitblt’
Funktionen, wodurch Lese- und Schreibzugriffe auf Speicherbereiche außerhalb
der gültigen Speichergrenzen provoziert werden können. Ein einfach
authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann den QEMU-Prozess zum
Absturz bringen und so einen Denial-of-Service (Dos)-Zustand bewirken oder
beliebigen Programmcode mit den Rechten des QEMU-Prozesses zur Ausführung
bringen.

CVE-2017-7718: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

In ‘hw/display/cirrus_vga_rop.h’ in QEMU, mit Unterstützung für den Cirrus
CLGD 54xx VGA Emulator, existiert eine Schwachstelle beim Kopieren von
VGA-Daten in den Funktionen ‘cirrus_bitblt_rop_fwd_transp_’ und
‘cirrus_bitblt_rop_fwd_’, wodurch ein Lesezugriff auf Speicherbereiche
außerhalb der gültigen Speichergrenzen provoziert werden kann. Ein einfach
authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann den QEMU-Prozess zum
Absturz bringen und so einen Denial-of-Service (Dos)-Zustand bewirken.

CVE-2016-9602: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Privilegieneskalation

In QEMU, wenn dieses mit der Unterstützung für ‘VirtFS’ erstellt wurde, um
das Teilen von Verzeichnissen des Hosts über Plan 9 File System (9pfs) zu
ermöglichen, existiert eine Schwachstelle, die es ermöglicht beim Zugriff
auf symbolische Link-Dateien in freigegeben Host-Verzeichnissen auf das
hinter der Freigabe liegende Host-Dateisystem zuzugreifen und eigenen
Privilegien auszuweiten. Ein einfach authentisierter Angreifer im
benachbarten Netzwerk kann Privilegien eskalieren und dadurch die
Integrität, die Vertraulichkeit und die Verfügbarkeit eines betroffenen
Systems massiv beeinträchtigen.

CVE-2017-2633: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Im Quick Emulator (QEMU) mit Unterstützung für den VNC-Displaytreiber kann
es während der Aktualisierung der Displayoberfläche in
‘vnc_refresh_server_surface’ zum Zugriff auf Speicher außerhalb des
zugewiesenen Speicherbereichs kommen (Out-of-Bounds Memory Access). Ein
einfach authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann dadurch
einen Denial-of-Service Angriff auf den QEMU-Prozess durchführen.

CVE-2017-7377: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls der Quick Emulator (QEMU) mit Unterstützung für das
‘virtio-9p’-Backend gebaut wird, kann es bei Eingabe/Ausgabe-Operationen
über die Routinen ‘v9fs_create’ und ‘v9fs_lcreate’ zu einem Speicherleck
kommen. Ein einfach authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk kann
dadurch einen Denial-of-Service-Angriff durchführen.

CVE-2017-6505: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Falls Quick Emulator (QEMU) mit Unterstützung für USB OHCI-Emulation
erstellt wurde, kann es beim Verarbeiten eines Endpunktes eines
Listen-Deskriptors (Endpoint List Descriptor) in der Funktion
‘ohci_service_ed_list’ zu einer Endlosschleife (Infinite Loop) kommen. Ein
Gastbenutzer, als einfach authentifizierter Angreifer im benachbarten
Netzwerk, kann eine Endlosschleife auslösen und so einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand verursachen.

CVE-2017-5987: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls Quick Emulator (QEMU) mit Unterstützung für SDHCI-Geräte-Emulation
erstellt wurde, kann es beim Durchführen eines Multiblock-SDMA Transfer über
die ‘sdhci_sdma_transfer_multi_blocks’-Routine zu einer Endlosschleife
(Infinite Loop) kommen. Ein Gastbenutzer, als einfach authentifizierter
Angreifer im benachbarten Netzwerk, kann eine Endlosschleife auslösen und so
einen Denial-of-Service (DoS)-Zustand verursachen.

CVE-2016-9603: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht Privilegieneskalation

Nach Änderung der Bildschirmgeometrie (Display Geometry) durch einen
Emulator ändert der VGA-Emulator die Konsole während des folgenden
Update-Befehls. Falls während des Updates zusätzlich ein ‘Blank’-Modus
ausgewählt ist, wird die Größenänderung nicht durchgeführt, sondern auf das
nächste Update verschoben, bei dem ein von ‘Blank’ verschiedener Modus
ausgewählt wird. Andere Konsolenkomponenten, beispielsweise die
VNC-Emulation, arbeiten weiterhin, als wäre die Größenänderung durchgeführt
worden. Dies kann zu einem Pufferüberlauf auf dem Heap führen, wenn die
Größenänderung auf einen größeren Wert erfolgt als denjenigen, für den
aktuell Speicher alloziert ist. Ein einfach authentifizierter Angreifer im
benachbarten Netzwerk mit erweiterten Privilegien im virtuellen Gastsystem
kann einen Pufferüberlauf (Buffer Overflow) auf dem Heap des
Gerätemodellprozesses (Device Model Process) verursachen und dadurch
möglicherweise seine Privilegien auf die Privilegien dieses Prozesses
erweitern.

CVE-2017-5973: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit Unterstützung für die Emulation des ‘USB xHCI controller’
gebaut wurde, besteht die Möglichkeit, während der Verarbeitung einer
Sequenz von Kontrolltransferdeskriptoren (Control Transfer Descriptors’
Sequence) in ‘xhci_kick_epctx’ eine Endlosschleife zu erzeugen. Der Benutzer
eines Gastsystems kann als einfach authentisierter Angreifer im benachbarten
Netzwerk diese Schwachstelle für einen Denial-of-Service-Angriff auf den
QEMU-Prozess auf dem Host nutzen.

CVE-2017-5579: Schwachstelle in Xen / QEMU ermöglicht
Denial-of-Service-Angriff

Falls QEMU mit Unterstützung für das serielle Gerät ‘16550A UART’ gebaut
wurde, besteht die Möglichkeit, während einer Gerätentfernung (Device Unplug
Operation) ein Speicherleck zu erzeugen. Der Benutzer eines Gastsystems kann
als einfach authentisierter Angreifer im benachbarten Netzwerk dieses
Speicherleck wiederholt auslösen und dadurch einen Denial-of-Service-Zustand
des Gastsystems oder des QEMU-Prozesses auf dem Host erzeugen.

CVE-2016-6835: Schwachstelle in QEMU ermöglicht u.a.
Denial-of-Service-Angriff

In der Funktion ‘vmxnet_tx_pkt_parse_headers()’ in der
‘vmxnet3’-Geräteemulation von QEMU (VMWARE VMXNET3 NIC) existiert eine
Schwachstelle, durch die es zu einem Pufferüberlauf (Out-of-bounds Read
Access) kommen kann, da die Länge des IP Headers nicht geprüft wird. Ein
einfach authentisierter Angreifer aus dem benachbarten Netzwerk kann diese
Schwachstelle ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff und
möglicherweise weitere Angriffe durchzuführen.

CVE-2016-6834: Schwachstelle in QEMU ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

In der ‘vmxnet3’-Geräteemulation von QEMU (VMWARE VMXNET3 NIC) existiert
eine Schwachstelle, durch die es bei der Fragmentierung von Paketen zu einer
Endlosschleife und dadurch einem Absturz von QEMU kommen kann. Ein
privilegierter Benutzer eines Gastsystems, als einfach authentisierter
Angreifer aus dem benachbarten Netzwerk, kann diese Schwachstelle ausnutzen,
um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2017-2002/

Schwachstelle CVE-2016-6834 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-6834

Schwachstelle CVE-2016-6835 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-6835

Schwachstelle CVE-2016-9602 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-9602

Schwachstelle CVE-2017-5579 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-5579

Schwachstelle CVE-2017-5973 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-5973

Schwachstelle CVE-2017-5987 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-5987

Schwachstelle CVE-2017-2633 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-2633

Schwachstelle CVE-2017-6505 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-6505

Schwachstelle CVE-2016-9603 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-9603

Schwachstelle CVE-2017-7377 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-7377

Schwachstelle CVE-2017-7471 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-7471

Schwachstelle CVE-2017-7718 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-7718

Schwachstelle CVE-2017-7980 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-7980

Schwachstelle CVE-2017-8086 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-8086

Schwachstelle CVE-2017-8112 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-8112

Schwachstelle CVE-2017-8309 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-8309

Schwachstelle CVE-2017-7493 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-7493

Schwachstelle CVE-2017-9330 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9330

Schwachstelle CVE-2017-9373 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9373

Schwachstelle CVE-2017-9375 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9375

Schwachstelle CVE-2017-9503 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-9503

Schwachstelle CVE-2017-10664 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-10664

Schwachstelle CVE-2017-10806 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-10806

Schwachstelle CVE-2017-11334 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-11334

Schwachstelle CVE-2017-11434 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-11434

Schwachstelle CVE-2017-13672 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13672

Schwachstelle CVE-2017-14167 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-14167

Schwachstelle CVE-2017-15038 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-15038

Schwachstelle CVE-2017-15289 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-15289

SUSE Security Update SUSE-SU-2017:2969-1:
http://lists.suse.com/pipermail/sle-security-updates/2017-November/003389.html

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