Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
ISC BIND
Betroffene Plattformen:
Red Hat Enterprise Linux Desktop 6
Red Hat Enterprise Linux HPC Node 6
Red Hat Enterprise Linux Server 6
Red Hat Enterprise Linux Workstation 6
Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann mit Hilfe einer
speziell präparierten DNS-Antwort einen Zusicherungsfehler (Assertion
Failure) des DNS-Servers ‘named’ auslösen, in dessen Folge der Prozess
unerwartet beendet wird.
Das Internet Systems Consortium hat noch keine Informationen zur
Schwachstelle in ISC BIND veröffentlicht, da diese die Upstream-Versionen
der Software nicht betrifft.
Für Red Hat Enterprise Linux 6 in den Ausprägungen Desktop, HPC Node, Server
und Workstation stehen Sicherheitsupdates bereit.
Patch:
Red Hat Security Advisory RHSA-2017:1202-1
http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2017-1202.html
CVE-2017-3139: Schwachstelle in BIND ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
Die DNSSEC-Validierung in BIND ist fehlerhaft implementiert.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2017-0793/
Red Hat Security Advisory RHSA-2017:1202-1:
http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2017-1202.html
Schwachstelle CVE-2017-3139 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-3139
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