Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Oracle Java SE <= 6u113
Oracle Java SE <= 7u99
Oracle Java SE <= 8u77
Betroffene Plattformen:
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) >= 10.2.1
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) <= 10.2.4
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) 11.2.1
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) >= 11.4.0
F5 Networks BIG-IP Protocol Security Module (PSM) <= 11.4.1
Zwei Schwachstellen in Oracle Java SE, welches in verschiedenen Produkten
von F5 Networks eingesetzt wird, ermöglichen einem entfernten, nicht
authentifizierten Angreifer die komplette Systemübernahme und einen
Denial-of-Service-Angriff (DoS).
F5 Networks informiert in den referenzierten Sicherheitshinweisen darüber,
welche Produkte und Programmversionen von diesen Schwachstellen betroffen
sind. Unter anderem ist das BIG-IP Protocol Security Module (PSM) in den
Versionen 10.2.1-10.2.4 und 11.4.0-11.4.1 betroffen. Die
Denial-of-Service-Schwachstelle CVE-2016-3425 betrifft zusätzlich die
Version 11.2.1. F5 Networks weist darauf hin, dass Standardinstallationen
der betroffenen Produkte nicht durch die kritische Schwachstelle
CVE-2016-3427 verwundbar sind, da hierfür ein JMX-RMI-Port konfiguriert und
Java anschließend neu gestartet werden muss.
CVE-2016-3427: Schwachstelle in Java SE, Java SE Embedded und JRockit
ermöglicht komplette Systemübernahme
Eine leicht auszunutzende Schwachstelle in der Subkomponente JMX von Oracle
Java SE 6u113, 7u99 und 8u77 sowie Java SE Embedded 8u77 und JRockit R28.3.9
ermöglicht einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer über
verschiedene Protokolle unautorisiert die komplette Systemübernahme und
damit die Ausführung beliebigen Programmcodes. Diese Schwachstelle betrifft
Client- und Server-Installationen von Java und kann über Sandboxed Java Web
Start-Anwendungen und Sandboxed Java Applets ausgenutzt werden. Darüber
hinaus sind Java-basierte Web Services über die Programmschnittstellen
(APIs) von JMX angreifbar.
CVE-2016-3425: Schwachstelle in Java SE, Java SE Embedded und JRockit
ermöglicht Denial-of-Service-Angriff
Eine leicht auszunutzende Schwachstelle in der Subkomponente JAXP von Oracle
Java SE 6u113, 7u99 und 8u77 sowie Java SE Embedded 8u77 und JRockit R28.3.9
ermöglicht einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer über
verschiedene Protokolle einen Denial-of-Service-Zustand von Java SE, Java SE
Embedded und JRockit herbeizuführen. Diese Schwachstelle betrifft Client-
und Server-Installationen von Java und kann über Sandboxed Java Web Start
Anwendungen und Sandboxed Java Applets ausgenutzt werden. Darüber hinaus
sind Java-basierte Web Services über die Programmschnittstellen (APIs) von
JAXP angreifbar.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2016-0860/
Schwachstelle CVE-2016-3425 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3425
Schwachstelle CVE-2016-3427 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-3427
F5 Networks Security Advisory sol73112451:
http://support.f5.com/kb/en-us/solutions/public/k/73/sol73112451.html?ref=rss
F5 Networks Security Advisory sol81223200:
http://support.f5.com/kb/en-us/solutions/public/k/81/sol81223200.html?ref=rss
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