DFN-CERT-2014-1493 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe [Linux][Fedora]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Betroffene Software:

Linux Kernel <= 3.17.2 Betroffene Plattformen: Red Hat Fedora 19 Red Hat Fedora 20 Red Hat Fedora 21 Mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel ermöglichen es einem lokalen und nur in einem Fall entfernten, nicht authentisierten Angreifer, Denial-of-Service-Zustände herbeizuführen. Patch: Fedora Security Update FEDORA-2014-15159 https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-15159/kernel-3.17.3-300.fc21

Patch:

Fedora Security Update FEDORA-2014-15200

https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-15200/kernel-3.17.3-200.fc20

Patch:

Fedora Security Update FEDORA-2014-15202

https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-15202/kernel-3.14.24-100.fc19

CVE-2014-7842: Schwachstelle im Linux-Kernel

Es besteht eine Schwachstelle im Kernel, die auf dem Bericht von
Emulationsfehlern in den User-Space beruht. Ein lokaler, nicht
authentisierter Angreifer, der Zugriff auf den MMIO-Bereich oder
Privilegien für Port-Zugriff hat, kann die Schwachstelle zu einem
Denial-of-Service-Angriff ausnutzen.

CVE-2014-7841: Schwachstelle im Linux-Kernel

Die Implementierung des SCPT-Protokolls im Kernel enthält eine
Schwachstelle, die bei ASCONF Acknowledgements
(Address-Configuration-Acknowledgements) zu einer Kernel-Panik führen kann.
Ein entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann die Schwachstelle, mit
Hilfe von veränderten SCPT-Paketen dazu ausnutzen eine
NULL-Pointer-Dereferenzierung zu bewirken.

CVE-2014-7826: Schwachstelle im Linux-Kernel

Der “ftrace” Systemaufruf des Linux-Kernels enthält einen Fehler, der den
Zeiger von privaten Systemaufrufen fehlerhaft behandelt. Ein lokaler, nicht
authentisierter Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen, um seine
Privilegien zu erweitern oder einen Denial-of-Service-Zustand
herbeizuführen.

CVE-2014-7825: Schwachstelle im Linux-Kernel

Der “perf” Systemaufruf des Linux-Kernels enthält einen Fehler, der bei
Performancemessungen den Zeiger von Anwender-Systemaufrufen fehlerhaft
behandelt. Ein lokaler, nicht authentisierter Angreifer kann die
Schwachstelle ausnutzen, um mit Hilfe einer veränderten Anwendung die
Speicherverwürfelung außer Kraft zu setzen oder einen
Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2014-1493/

Schwachstelle CVE-2014-7825 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-7825

Schwachstelle CVE-2014-7826 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2014-7826

Fedora Security Update FEDORA-2014-15159:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-15159/kernel-3.17.3-300.fc21

Fedora Security Update FEDORA-2014-15200:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-15200/kernel-3.17.3-200.fc20

Fedora Security Update FEDORA-2014-15202:
https://admin.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2014-15202/kernel-3.14.24-100.fc19

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