Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket openssl
Betroffene Plattformen:
Fedora 17
Mehrere Schwachstellen in OpenSSL erlauben einem entfernten Angreifer
schlimmstenfalls Zugriff auf vertrauliche Daten oder einen
Denial-of-Service-Angriff durchzuführen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
http://dl.fedoraproject.org/pub/fedora/linux/updates/
CVE-2013-0166: Schwachstelle in OpenSSL
OpenSSL führt eine Verifizierung von OCSP-Antworten nicht fehlerfrei durch.
Dies ermöglicht einem entfernten Angreifer durch die Verwendung eines
ungültigen Schlüssels einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen
CVE-2013-0169: Schwachstelle in OpenSSL und PolarSSL
In OpenSSL und PolarSSL existieren Unterschiede im Zeitverhalten bei der
Verarbeitung von gültigem und ungültigem CBC-Padding. Dies ermöglicht einem
entfernten Angreifer durch das Senden von präparierten Paketen und dem
anschließenden Auswerten der Reaktionszeiten, Zugriff auf die verschlüsselt
übertragenen Daten zu erlangen.
CVE-2012-2333: Schwachstelle in OpenSSL
In der Verarbeitung von “Ciphersuites” in TLS 1.1, 1.2 und DTLS im CBC-Modus
ist eine Schwachstelle vorhanden. Diese ermöglicht es einem entfernten
Angreifer einen Denial of Service-Angriff sowohl gegen einen Server als auch
gegen einen Client durchzuführen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2013-0512/
Das Hersteller Advisory:
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/package-announce/2013-March/099759.html
Schwachstelle CVE-2012-2333:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-2333
Schwachstelle CVE-2013-0169:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-0169
Schwachstelle CVE-2013-0166:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-0166
(c) DFN-CERT Services GmbH
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