Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket sssd
Betroffene Plattformen:
Fedora 17
Schwachstellen in SSSD erlauben einem lokalen Angreifer schlimmstenfalls
beliebige Änderungen am Dateisystem vorzunehmen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
http://dl.fedoraproject.org/pub/fedora/linux/updates/
CVE-2013-0219: Schwachstelle in SSSD
In SSSD existiert eine Race-Condition (“time-of-check time-of-use”) durch
die Art wie Verzeichnisbäume kopiert und entfernt werden. Einem lokalen
Angreifer, der über Schreibrechte im Verzeichnis eines Opfers verfügt, kann
dadurch schlimmstenfalls einen Symlink-Angriff durchführen und so beliebige
Verzeichnisse verändern, bzw. entfernen.
CVE-2013-0220: Schwachstelle in SSSD
In SSSD sind mehrere Fehler bei Zugriffen auf Buffer im Speicher enthalten.
Die Zugriffe außerhalb der legitimen Buffer-Grenzen resultieren aus der Art,
wie die Responder für autofs und den ssh-Dienst SSSD-Pakete verarbeiten.
Einem Angreifer ist es mittels speziell präparierter Pakete damit möglich,
den sssd-Server abstürzen zu lassen (temporärer DoS-Angriff).
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2013-0269/
Das Hersteller Advisory:
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/package-announce/
Schwachstelle CVE-2013-0220:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-0220
Schwachstelle CVE-2013-0219:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-0219
(c) DFN-CERT Services GmbH
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