Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket kernel
Betroffene Plattformen:
Fedora 16
Fedora 17
Aufgrund einer nicht vollständig behobenen Schwachstelle im Linux Kernel von
Fedora ist es einem entfernten Angreifer schlimmstenfalls möglich einen
Denial of Service-Angriff durchzuführen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
http://dl.fedoraproject.org/pub/fedora/linux/updates/
CVE-2012-2375: Schwachstelle im Linux-Kernel
Aufgrund einer nicht vollständig behobenen Schwachstelle CVE-2011-4131 wird
noch immer bei der Dekodierung von Werten in der Funktion nfs4_getfcal() ein
Kernel-Oops ausgelöst, falls mehr als zwei GETATTR-Bitmap-Wörter in einer
Antwort für eine FATTR4_ACL-Attributanfrage vom Server zurückgegeben werden.
Ein Angreifer kann dies ausnutzen, um einen instabilen Systemzustand auf dem
Client herbeizuführen oder schlimmstenfalls einen Denial-of-Service-Angriff
durchführen. Dazu ist es allerdings notwendig, einen Anwender dazu zu
bringen, eine solche Anfrage an einen präparierten NFS-Server zu schicken.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2012-1006/
Das Hersteller Advisory:
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/package-announce/2012-May/081280.html
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/package-announce/2012-May/081264.html
Schwachstelle CVE-2012-2375:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-2375
(c) DFN-CERT Services GmbH
Die nicht kommerzielle Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den
Copyrightinhaber erlaubt.