Windows-Attacke über WSL

Die Telekommunikationsfirma Lumen Technologies hat in den letzten Monaten fast 100 Beispiele für Schadcode entdeckt, die Attacken auf Windows über das Windows Subsystem for Linux (WSL) ausführen. Das Windows-Subsystem für Linux ist eine Kompatibilitätsschicht zum Ausführen von Linux-Executables im ELF-Format unter Windows 10. Das Subsystem hat seinen Ursprung im nicht freigegebenen Project Astoria, das Android-Anwendungen auf Windows 10 Mobile
ermöglichen sollte.

Zur Attacke gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze: entweder als spezielle entwickelte Software (custom modules) oder Software, die auf bereits vorhandene Open-Source-Tools aufsetzt. Unter anderem haben Angreifer für diese Attacken Keylogger oder Fernsteuerungsprogramme entwickelt. Windows-Anwender sollten über WSL ausgeführte Anwendungen im Auge behalten.

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