Netbooks: Größer und ohne Linux

Linux spielt keine große Rolle mehr bei den Netbooks. Sowohl MSI als auch Asus haben bei den Neuvorstellungen für die Cebit ausschließlich Geräte mit Windows präsentiert. Zwar bekennen sich beide Hersteller weiterhin zur Linux-Plattform, bestücken aber – zumindest im Fall von Asus – nur vereinzelt ältere Geräte mit Linux.

Netbooks kommen inzwischen in der Regel mit Festplatten und 10-Zoll-Bildschirm und diversem Schnickschnack, was Preise zur Folge hat, die den so genannten Sweetspot bereits verlassen haben, bei dem der Kunde ohne übertrieben langes Nachdenken zuschlagen kann. Die aktuellen Geräte scheinen inzwischen auch das leistungs- und speicherplatzhungrige und Windows besser zu vertragen. Zur Erinnerung: Um Windows auf den ersten Eee-PC 701 zu verfrachten galt es für Asus und Microsoft mit vereinten Kräften reichlich Ballast abzuwerfen um ein halbwegs funktionierendes Gerät zu konzipieren. An Windows Vista traut sich ohnehin kein Netbook-Hersteller heran.

In Asien, so bekamen wir gesteckt, verkauften sich die Linux-Geräte von Anfang an besser. Dort scheint das Netbook-Konzept der vorkonfektionierten Internet-Reiseschreibmaschine mit ausreichenden Multimedia-Fähigkeiten besser gefruchtet zu haben. Wer das Gerät pfiffig findet und mit der angebotenen Programmauswahl zufrieden ist, dem kann das aufgespielte Betriebssystem egal sein…

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben