Die Entwickler des Mozilla Firefox Browsers haben mit einer neuen Version zahlreiche Sicherheitslücken in der älteren Version gestopft. Durch diese Schwachstellen war es einem Angreifer unter anderem möglich, Befehle mit den Rechten des Anwenders auszuführen. Auch kann der Angreifer im Browser eingebaute Sicherheitskontrollen umgehen.
Folgende Schwachstellen treten in der alten Version des Browsers auf:
*Aufgrund eines Fehlers beim Verarbeiten von JavaScript URIs (javascript:) kann ein Angreifer Domain-Namen in der Adress-Zeile fälschen (CVE-2018-12382).
*Ein entfernter Angreifer kann mit Hilfe einer speziell konstruierte Webseite Befehle mit den Rechten des Anwenders ausführen.
*Durch einen Use-After-Free-Fehler können Fehler im Refresh des Driver-Timers auftreten (CVE-2018-12377).
*Ein Use-After-Free-Fehler kann ebenfalls beim Löschen eines IndexedDB-Index ausgelöst werden (CVE-2018-12378).
*Ein Out-of-Bound-Fehler in dem Mozilla-Updater kann beim Ö́ffnen von MAR-Datei mit sehr langen Item-Dateinamen auftreten (CVE-2018-12379).
*Ein Fehler beim Zugriff auf via autofs gemountete Dateien hat zur Folge, dass File-URIs nicht über die Proxy-Einstellungen verarbeitet werden (CVE-2017-16541).
Die neue Mozilla Firefox Version 62 enthält keine dieser Schwachstellen mehr.
