Anfang Dezember bemerkte der MongoDB-Anbieter, dass Angreifer Zugriff auf NoSQL-Datenbanken von Kunden erlangten. Eine NoSQL-Datenbank ist ein flexibles Datenverwaltungssystem, das sich ideal für große Mengen unstrukturierter oder variabel strukturierter Daten eignet. Im Gegensatz zu herkömmlichen relationalen Datenbanken, die feste Schemata und Tabellen verwenden, ermöglicht NoSQL eine variable Datenspeicherung, was sie für Big Data und Echtzeitanwendungen beliebt macht. Angreifer gelangten durch die MongoDB-Attacke an Metadaten und Kontaktinformationen von Kundenkonten. Laut Anbieter seien in MongoDB Atlas gespeicherte Daten allerdings nicht von der Attacke betroffen.
