Mehrere Schwachstelle in DNS-Software BIND

BIND ist ein Programmpaket für die Namensauflösung im Domain Name System (DNS). Neben dem DNS-Server selbst umfasst das Programmpaket einen Client und verschiedene Testprogramme. Aufgrund seiner weiten Verbreitung und der zeitnahen Umsetzung von DNS-RFCs gilt BIND seit Jahren als DNS-Referenzsoftware. Sicherheitslücken in dem BIND Server sind entsprechend problematisch, da meist sehr viele Systeme betroffen sind. Des Weiteren können über DNS-Schwachstellen großangelegte Denial-of-Service-Attacken gefahren werden, wenn die Namensauflösung nicht mehr korrekt funktioniert.

Solche Schwachstellen wurden kürzlich in BIND Version 9 und der BIND Preview Edition entdeckt. Konkret handelt es sich um drei unabhängige Schwachstellen, die es einem entfernten Angreifer erlauben, Denial-of-Service-Attacken gegen den DNS-Server durchzuführen. Dazu muss der Angreifer den Server mit DNS-Update-Nachrichten fluten. Irgendwann stellt dieser dann seinen Dienst ein und steht für die Namensauflösung nicht mehr zur Verfügung.

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