Mehrere Dateien und Verzeichnisse umbenennen mit Mvdir

Angenommen, sie möchten Folgendes tun: Sie haben eine Menge Digitalfotos mit Dateinamen wie “DSC_xxx.JPG”. Die möchten Sie sinnvoll umbenennen, etwa in “Berlin_Mai_1981.JPG” oder “Tokio_Reise_1973.JPG”. Diese normalerweise eher stumpfsinnige Arbeit können Sie sich mit dem Bash-Skript Mvdir von David Reiss leichter machen.

Das Skript untersucht einen übergebenen Pfad und öffnet eine Liste aller gefundenen Dateien und Verzeichnisse in einem Texteditor. Man bearbeitet die Namen, und beim Schließen des Editors benennt das Skript die Dateien automatisch um.

Um das Skript zu installieren, kopiert man es aus dem Blogeintrag von Reiss in einen Texteditor und speichert es als Datei “mvdir”. Das können Sie beispielsweise im Verzeichnis “~/bin/” in ihrem Home-Directory tun. Das Kommando “chmod u+x mvdir” macht es für Sie ausführbar. Damit die Shell das Kommando findet, müssen Sie unter Umständen “~/bin/” noch Ihrem Suchpfad hinzufügen, beispielsweise mit folgenden Zusatz zu ihrer “~/.bashrc”-Datei:

if [ -d $HOME/bin ]; then PATH=$PATH:$HOME/bin
fi

Mit “mvdir Verzeichnisname” rufen Sie es auf. Welchen Editor es öffnet, bestimmt die Umgebungsvariable “EDITOR”, die Sie beispielsweise mit “export EDITOR=/usr/bin/gedit” auf Gedit einstellen.

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