Eine Schwachstelle im Linux Kernel ermöglicht es einem lokalen Angreifer Denial-of-Service-Attacken durchzuführen. Die Attacke erlaubt es dem Angreifer das Root-Datei-System auf read-only zu setzen, so dass keine Daten mehr darauf geschrieben werden können. Der Programmierfehler befindet sich in der »fs/namespace.c«-Datei des Kernels. Dort wird nicht korrekt auf »CAP_SYS_ADMIN«-Rechte gefiltert in der »do_umount()«-Funktion.
Der Patch korrigiert dieses Problem indem folgende If()-Abfrage an den Anfang der Funktion gesetzt wird:
if (!capable(CAP_SYS_ADMIN)) return -EPERM;
Damit ist die Attacke dann nicht mehr möglich. Betroffen sind die Versionen 3.17 und älter.
