Eine Sicherheitslücke in dem Linux Kernel hat zur Folge, dass ein lokaler Angreifer Root-Rechte auf dem System erlangen kann. Das Problem betrifft den Firewall-Code des Kernels und tritt durch einen Use-After-Free-Fehler auf. Dabei wird bereits freigegebener Speicher wiederverwendet. Die Schwachstelle betrifft die meisten Linux-Systeme, die NFTables verwenden. Zum Ausführen der Attacke muss der Angreifer in der Lage seine eigene NFTables-Namespaces zu erzeugen. Auf Ubuntu-Systemen ist dies beispielsweise die Standardeinstellung. Für Ubuntu-Systeme wurde auch ein Exploit-Code veröffentlicht, der dem Angreifer direkt Root-Rechte auf dem System gibt.
Die Sicherheitslücke wurde Ende Mai im Kernel-Code korrigiert.
