Broadcom warnt vor mehreren kritischen Schwachstellen in VMware ESXi, Workstation, Fusion und den VMware Tools. Angreifer mit Admin-Rechten in einer VM können durch gezielte Manipulation von VMXNET3-Adaptern, dem VMCI-Code oder dem PVSCSI-Controller Code auf dem Host-System ausführen. Die Schwachstellen ermöglichen unter anderem Integer-Überläufe, Speicherzugriffe außerhalb zulässiger Bereiche sowie Heap-basierte Pufferüberläufe – jeweils mit dem Risiko einer Codeausführung auf Host-Ebene.
Zusätzlich besteht in allen betroffenen Produkten eine Lücke im Umgang mit nicht initialisiertem Speicher in vSockets, über die sensible Daten aus Prozessen ausgeleitet werden können. Broadcom stellt Sicherheitsupdates bereit, um diese Lücken zu schließen.
