Kritische Fehler im Linux-Kernel: Angreifer kann Root-Rechte erlangen

Zwei Sicherheitslücken im Linux-Kernel, eine Use-After-Free-Lücke im nf_tables-Modul und ein Logikfehler in FUSE, ermöglichen es lokalen Angreifern, ihre Rechte auszuweiten und das System mit Root-Rechten zu übernehmen. Der Fehler in FUSE, das zur Einbindung von nicht-Linux-Dateisystemen verwendet wird, kann durch eine Störung beim Kopieren von Dateien ausgenutzt werden, um Root-Rechte zu erlangen. Die Sicherheitslücke betrifft Kernelversionen zwischen 5.11 und 5.19 mit installiertem FUSE. Ein chinesischer Sicherheitsforscher hat eine detaillierte Analyse des Bugs veröffentlicht, der durch eine fehlerhafte Funktion, die unter bestimmten Bedingungen falsche Nutzerrechte-Zuweisungen vornimmt, verursacht wird. Details zur Schwachstelle in dem nf_tables-Modul wurden bisher nicht veröffentlicht.

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