Kpcli: KeePass-Datenbanken auf der Kommandozeilen benutzen

KeePassX ist eine äußerst praktische GUI-Anwendung zum Verwalten von Passwörtern. Manchmal ist allerdings ein Kommandozeilenprogramm passender. Dann greift man zu Kpcli, einem in Perl geschriebenen Open-Source-Programm, dass mit KeePass-Datenbanken der Versionen 1.x und 2.x umgehen kann. Debian und Ubuntu halten Kpcli in ihren offiziellen Repositories vor, so dass es mit einem einfachen “sudo apt-get install kpcli” installiert ist. Open-Suse-Anwender finden ein Paket unter software.opensuse.org/package/kpcli.

Kpcli bringt KeePass-Passwortdatenbanken auf die Kommandozeile.

Kpcli bringt KeePass-Passwortdatenbanken auf die Kommandozeile.

Um eine bestehende KeePass-Datenbank zu öffnen verwendet man das Kommando “kpcli –kdb=Datei.kdb”. Eine Liste der verfügbaren Kommandos samt kurzer Beschreibung bekommt man angezeigt, wenn man am Kpcli-Prompt “help” eingibt. Sie ist zwar ziemlich lang, für die ersten Schritte braucht man aber nur wenige. Außerdem ahmt das Tool die Shell und ihre Kommandos nach, was die Bedienung für viele vereinfachen dürfte. Das Kommando “ls” beispielsweise zeigt alle Verzeichnisse an, mit “cd” betritt man eines. Zum Anzeigen der Einträge verwendet man “show”. Daneben gibt es die Befehle “xp”, “xu” und “xw”, um Passwort, Username oder Webadresse in die Zwischenablage zu kopieren. Das Kommando “xp Passwords/Amazon” etwa kopiert das Amazon-Passwort.

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