SonicWall hat mehrere Sicherheitslücken in Email Security und SonicOS SSLVPN geschlossen. Im Ernstfall ist eine komplette Systemkompromittierung möglich. In Email Security betreffen zwei Fehler die Integritätsprüfung von Dateien und ermöglichen Manipulationen am System. Über die kritische Lücke CVE-2025-4060 könnten Angreifer sogar ein präpariertes Root-Dateisystem einschleusen – vorausgesetzt, sie haben Zugriff auf Speicher oder VMDK-Dateien.
Die zweite Schwachstelle (CVE-2025-40605) erlaubt weitere unerwünschte Änderungen. Betroffen sind mehrere Appliance-Modelle sowie VMware- und Hyper-V-Installationen. Die Probleme wurden in den Versionen 10.0.34.8215 und 10.0.34.8223 behoben.
Auch das SSLVPN-Modul von SonicOS weist mit CVE-2025-40601 eine kritische Lücke auf, die Speicherfehler und Abstürze auslösen kann. Welche DoS-Szenarien möglich sind, ist derzeit unklar. Gefährdet sind verschiedene Gen7- und Gen8-Firewalls, die erst ab Version 7.3.1-7013 bzw. 8.0.3-8011 als abgesichert gelten.
