Endlich geschafft! Ich sitze im ICE Richtung München, um mich nach einer langen und anstrengenden Messewoche auf den wohlverdienten Heimweg zu machen. Mal wieder im eigenen Bett schlafen und nicht mehr aus dem Koffer leben sind Ansporn genug, damit die lange Zugfahrt schneller vorübergeht…
Eine Woche Messe am Stück, mit Aufbau, Vorträgen, Terminen, Interviews und allem was so dazugehört, das ist zwar anstrengend, aber immer wieder auch ein schönes Erlebnis. Dieses Jahr stand die CeBIT ganz im Zeichen der freien Software, der ein eigener Open-Source-Park gewidmet war, und natürlich durfte auch OpenOffice.org mit einem Gemeinschaftsstand dort nicht fehlen.
Schon am Morgen konnte man deutlich hören, dass, um es mit den Worten eines Ausstellers zu sagen, in Halle 6 so richtig die Post abgeht. Oftmals sind schon vor offiziellem Messebeginn Besucher durch die Halle flaniert. Viele bekannte Open-Source-Projekte haben sich präsentiert, und zahlreiche Referenten haben ihr Wissen in einem der öffentlichen Foren zum Besten gegeben. Vom Messebeginn am Dienstag bis zum Ende am Sonntag gab es eine Menge gute Gespräche am Stand, und nicht nur das subjektive Bauchgefühl belegt: Open Source ist gefragter denn je! Zeitweise gab es gar kein Durchkommen auf den Gängen mehr, und wer einen Sitzplatz im Open-Source-Forum wollte, der musste schon früh da sein, denn selbst die Stehplätze wurden zeitweise knapp.

Open-Office-Stand auf der Cebit 2009
Natürlich durfte auch die Entspannung am Abend nicht fehlen. Zahlreiche Messepartys luden die Aussteller dazu ein, den Tag gemütlich ausklingen zu lassen und in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.
Für uns war die “Open-Source-Halle” der CeBIT ein voller Erfolg und wir sind froh, auch in diesem Jahr dabei gewesen zu sein. Ich hoffe, dass auch in den kommenden Jahren noch mehr Messegesellschaften sehen, wie viel Potential hinter freier Software steckt, und dass das Thema auch bei anderen Veranstaltungen noch stärker den Stellenwert erhält, den es verdient. Open Source zieht mehr Besucher an denn je – und davon profitieren alle.

