FFmpeg: Denial-of-Service-Attacke

Eine Schwachstelle in FFmpeg hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Denial-of-Service-Attacken durchführen kann. Das Problem liegt in dem Code der Libavcodec-Codec-Sammlung. Ein entfernter Angreifer kann diese Sicherherheitslücke ausnutzen, indem er spezielle H.264-Daten in eine MP4-Datei packt. Wird diese dann von dem Anwender abgespielt, so kommt es zum Absturz des FFmpeg Programms. Ursache ist ein Programmierfehler in der »ff_h264_free_tables()«-Funktion, die sich in der »libavcodec/h264.c«-Datei befindet. Hier kommt es zu einem typischen Use-After-Free-Fehler, wo ein bereits freigegebener Speicher fälschlicherweise nach seiner Freigabe noch verwendet wird. Die Schwachstelle kann nach aktuellen Berichten nicht zum Ausführen von Befehlen ausgenutzt werden, weshalb sie nicht kritisch ist. Der Fehler wurde in dem Github-Repository schon Mitte Dezember korrigiert und ist in der Anfang April erschienen FFmpeg Version 2.6.2 nicht mehr vorhanden.

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