Der Hersteller Opera bezeichnet sein Produkt gerne als “fastest on earth”. In dieser Geschwindigkeit wechseln die Norweger auch die Versionsnummern und sind, lange vor Firefox und Internet Explorer, schon bei Version 10 des Browsers angelangt. Bei der nun veröffentlichten Sneak-Preview tauchte bei Tests ein den Entwicklern bislang unbekanntes Problem auf. Einige Websites und Frameworks, oder besser deren Browsererkennung, konnten mit der “10” nichts anfangen und interpretierten sie als Version “1”.
Diese Fehlerkennung wiederum führte zu Abbstürzen und Fehlauslieferung der Seiteninhalte. Opera hat sich des Problems mit der Modifikation des User Agent Strings (vorläufig) entledigt. Der lautet nun für die englische Linux-Ausgabe so: “Opera/9.80 (X11; Linux i686; U; en) Presto/2.2.15 Version/10.00”. Die tatsächliche 10er Versionsnummer steht also am Schluss.
Zu den Aufgaben der Tester zählt es nun, herauszufinden, ob dieser Workaround wasserdicht ist. In Kürze soll auch eine detailliertere Beschreibung des Problems folgen. Bis für den in der Ausgabe 3 vorleigenden Firefox dieses Problem auftaucht, dürfte es also gelöst sein. Den sehr unreifen Entwicklungs-Snapshot der Linux-Ausgabe von Opera gibt es hier.

