Da fehlt doch wer

Auf den ersten Blick fällt es nicht auf. Eine Einladung zur International Supercomputing Conference 2011, darauf die Logos der Sponsoren, die üblichen Schwergewichte IBM, HP, Intel, Supermicro, Mellanox …
Halt! Da fehlt doch einer. Ein Sponsor, den man landläufig gar nicht zur HPC-Gemeinde zählen würde, der aber gerne dazu gehören wollte und dafür bei vielen Vorgängerkonferenzen hohe Einsätze zahlte. Als Platin-Sponsor, mit der größten Ausstellungsfläche, mit Unmengen von Prospekten und Demo-CDs: Microsoft.
Microsoft hat aufgegeben. Offenbar haben sich alle Anstrengugnen nicht ausgezahlt. Die kleine, aber finanzkräftige HPC-Community spricht eine andere Sprache und hat dem Computerriesen solange die kalte Schulter gezeigt, bis der entnervt das Handtuch warf. Schadenfreude wäre sicher verfehlt. Aber eins zeigt es doch: Money makes the world go round, das gilt eben doch nicht immer.

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