Eine Sicherheitslücke in der Clam AntiVirus Applikation hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Denial-of-Service-Attacken durchführen kann. Damit kann der Angreifer auch Clam AntiVirus lahmlegen.
Genau genommen gibt es zwei Schwachstellen in dem Programm. Beide können für Denial-of-Service-Attacken ausgenutzt werden. Das erste Problem tritt auf, wenn der Angreifer eine speziell konstruierte Datei an sein Opfer schickt. Wird diese dann mit Clam AntiVirus verarbeitet, so kann es zu einem nteger-Overflow kommen. Dabei wird einer Integer-Variablen wird ein zu großer Wert zugeordnet, so dass diese überläuft. Im konkreten Fall führt das dann dazu, dass das Programm in eine Endlosschleife gerät.
Das zweite Problem tritt beim Verbeiten von PDF-Dateien auf. Hierdurch kann ein
Angreifer über eine speziell gebaute PDF-Datei ebenfalls eine Denial-of-Service-Attacke starten. Der Angreifer muss hierzu dafür sorgen, dass der Code beginnt, die Länge der PDF-Datei genauer zu inspizieren. Ist die Datei entsprechend präpariert, kann das benötigte Parsen der PDF-Datei sehr lange dauern. Damit kann der Angreifer die Applikation dann ebenfalls lahmlegen.
Betroffen hiervon sind alle Versionen vor 0.100.1. Ein Patch steht zum
Download bereit.
