Hilfe zu Kommandozeilenprogrammen findet der Linuxer normalerweise in den Manpages. Oft muss er darin aber nach der gerade gewünschten Option suchen. Schneller geht das mit einem kleinen Programm namens Cheat, das Spickzettel zu Konsolenprogrammen anzeigt. Der Anwender gibt “cheat Programm” ein und bekommt eine kurze Bedienungshilfe angezeigt, etwa die nützlichsten Optionen für einige Tar-Anwendungsfälle.
Cheat steht unter GPLv3, ist rasch installiert und benötigt lediglich Python. Zunächst klont man das Github-Repository:
git clone https://github.com/chrisallenlane/cheat.git
Danach wechselt man in das entstandene Verzeichnis “cheat/” und ruft als Root “./setup.py” auf. Neben der systemweiten ist aber auch die Installation im persönlichen Home-Verzeichnis möglich, siehe Readme-Datei im Quelltext.
Die mitgelieferten Spickzettel kann und sollte man um eigene ergänzen. Dazu legt man das Verzeichnis “~./cheat/” an. Dort landet für jedes Kommando eine Textdatei mit dem entsprechenden Namen, für “nmap” also beispielsweise die Datei “~/.cheat/nmap”.

