Im Rahmen des Android Patchdays hat Google mehrere Sicherheitslücken im Android-System geschlossen. Ein entfernter Angreifer kann aufgrund dieser Schwachstellen höhere Rechte auf Android-Geräten erlangen. Des Weiteren kann der Angreifer auch Attacken direkt auf Kernel-Ebene starten.
Google hat, wie üblich, keine Details zu den Sicherheitslecks veröffentlicht. Allerdings stuft Google die Schwachstellen im Android-Framework mit dem Bedrohungsgrad “hoch” ein, da sie es erlauben, dass ein AngreifersCode ausführt. Zum Ausnutzen der Schwachstelle benötigt der Angreifer keine besonderen Berechtigungen auf dem System. Die Kernel-Schwachstellen werden von Google als “kritisch” eingestuft. Diese betreffen beispielsweise die WLAN-Komponente des Android-Systems. Darüber kann der Angreifer beliebigen Schadcode auf dem System ausführen.
Die meisten der korrigierten Schwachstellen betreffen die Android-Versionen 10, 11, 12, 12L und 13.
