Amazon hat kürzlich für Cloud-Kunden einen Hotpatch für die log4j-Sicherheitslücke bereitgestellt. Allerdings enthält das Skript des Hotpatchs selbst eine Schwachstelle, die es lokalen Angreifern erlaubt höhere Rechte auf dem System zu erlangen.
Die Aufgabe des Hotpatch-Skripts besteht darin, für die log4j-Schwachstelle anfällige Java-VMs zu finden und die Sicherheitslücke zu stopfen. In das Skript hat sich allerdings ein Race Condition-Fehler eingeschlichen. Dadurch kann ein Angreifer eine Binärdatei mit erhöhten Rechten auszuführen.
Anwendern wird dringend empfohlen die aktuelle Version des Hotfix via
yum update log4j-cve-2021-44228-hotpatch
zu laden.
