Im Rückblick auf rund 2 Jahre Microsoft Open Technologies zieht deren Präsident Jean Paoli eine Zwischenbilanz.
In der ersten Jahreshälfte 2012 gegründet, hat Open Tech viele Brücken zwischen Microsoft-Produkten und Open-Source-Software geschlagen. Ein Zentrum der Aktivitäten ist Microsoft Azure. Für die Cloud-Computing-Lösung gibt es im VM Depot nicht nur mehr als Tausend Images mit freier Software, die in der Mehrzahl auf Linux beruhen. In Azure können Entwickler und Admins auch aktuelle Tools der Devops-Methodologie benutzen, etwa Chef, Puppet, Vagrant und als jüngsten Zugang Docker. Die notwendigen Verbindungsstücke veröffentlicht Microsofts Tochter in der Regel als Open Source unter Apache-2.0-Lizenz.
Als Meilenstein feiert Paoli in seinem Blogeintrag die Gründung der .NET Foundation, an der sich unter anderem Open Tech und die Mono-Firma Xamarin beteiligen. Die neue .NET-Compiler-Plattform Roslyn entsteht unter deren Dach als Open Source.
Ein weitere Arbeitsbereich ist die Entwicklung mobiler Anwendungen. Hier nutzt Visual Studio das freie Apache Cordova, um Apps für Android zu erzeugen. Daneben gibt es ein Android-SDK für Office 365.
Die Teilnahme von an Standardisierungsverfahren rundet das Engagement von MS Open Tech ab. Das Unternehmen bringt sich unter anderem bei Real Time Communication (RTC) und HTTP 2.0 und AMQP ein.
Vieles, was die Entwickler bei Open Tech vorantreiben, hat seine Basis in Technologien, die die IT Pro Academy vorstellt. Auf deren Seiten gibt es kostenlose Lerninhalte zu Azure, Systems Center, Office und weiteren Themen für IT Professionals.



