Mit zusätzlichen Client-Komponenten kann Microsofts Systemmanagement-Lösung System Center 2012 R2 auch Unix- und Linux-Rechner verwalten.
Neben Clients für Mac OS X stehen Programme für Linux, Solaris, AIX und HP-UX zum Download bereit. Die jüngste Ausgabe stammt vom 24. April 2914. Sie eignet sich für ein breites Spektrum an Linux-Distributionen und -Releases: Debian 5 und 6, Ubuntu 10.04 LTS und 12.04 LTS, SLES 9, 10, 11, RHEL 4, 5 und 6, für Centos 5 und 6 sowie für Oracle Linux 5 und 6.
Die Addons ermöglichen die Hardware-Inventarisierung mit Anzeige im Ressourcen-Explorer. Daneben lassen sich auch die installierten Programme inventarisieren. Die Softwareverteilung mit System Center kümmert sich um das Installieren und Aktualisieren von Software und um Updates des Betriebssystems. Daneben kann sie Admin-Skripte auf den Linux-Hosts ausführen. Die Kommunikation ist mittels Open SSL verschlüsselt.
Eine Anleitung zur Installation der Linux- und Unix-Clients findet sich in der Technet-Bibliothek. Microsoft System Center steht kostenlos als Evaluationsversion zum Herunterladen zur Verfügung. Als Einstiegspunkt für Interessierte gibt es eine Kategorie in der IT Pro Academy, die Lerninhalte in Deutsch und Englisch für unterschiedliche Vorkenntnisse bietet.

