Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren, auch das Lern-Management-System OLAT
Kurz und knackig: Beschreibt das Projekt in zwei Sätzen:
OLAT ist ein Open Source Lern-Management-System, das ein flexibles Online-Kurssystem und umfangreiche Funktionen für das orts- und zeitunabhängige Lehren und Lernen bietet. Speziell für den Einsatz an öffentlichen Lehreinrichtungen (Universitäten, Hochschulen, Fachschulen) entwickelt, kann es auch bei Unternehmen alle erdenklichen didaktischen Konzepte abbilden und in jeder Lernumgebung eingesetzt werden.
Seit wann besteht das Projekt?
Im Jahre 1999 wurde das Learning Management System (LMS) OLAT – ein Akronym fu?r ‘Online Learning And Training’ – an der Universität Zu?rich ins Leben gerufen. Seit 2004 ist OLAT das strategische LMS der Universität Zürich und Open Source.
Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?
80 aktive Mitglieder, wovon etwa 30 substantiell Code beitragen.
Wie ist das Projekt entstanden?
Drei Tutoren am Institut für Informatik der Universität Zürich wollten ihre Kurse elektronisch unterstützen und entschieden sich mangels passender Angebote eine eigene Lösung zu programmieren. Was als Studenten-Projekt begann, entwickelte sich schnell zum Durchstarter. Über die Jahre ist somit ein mächtiges Tool entstanden, das nicht nur an seiner Schmiede sondern weltweit zum Einsatz kommt.
Warum soll der CeBIT-Besucher an Euren Stand kommen?
Mit seiner kursbasierten Architektur bietet OLAT eine Lernumgebung, die den gängigen Lehrformen entspricht. Ein Sammelsurium von Dateien und Folien ist unübersichtlich – OLAT hingegen bietet umfängliche Möglichkeiten, die Lehrinhalte zu strukturieren und aufzubereiten, Wissen zu prüfen und die Lernenden während ihrer Ausbildung zu unterstützen. Die soziale Komponente kommt mit den Gruppenwerkzeugen, die synchrones und asynchrones Zusammenarbeiten ermöglichen, auch nicht zu kurz. Die Java-basierte Softwarearchitektur bietet höchste Sicherheit bei dem Betrieb und dem Zugriff auf das System. Gleichzeitig lässt diese Technologie sowie der klar strukturierte und verständliche OLAT-Programmcode viel Spielraum bei der Weiterentwicklung. Seit der Version 6.x setzt OLAT auf Skalierbarkeit und ermöglicht mit einem aus mehreren Servern bestehenden “Cluster” auch sehr hohe Benutzerzahlen.
Für wen macht Ihr Eure Software?
Speziell für den Einsatz an öffentlichen Lehreinrichtungen (Universitäten, Hochschulen, Fachschulen) entwickelt, kann es auch bei Unternehmen eingesetzt werden.
Wo sind aktuell die größten Schwierigkeiten?
Fehlende Plugin-Struktur für modulare Entwicklung. Entsprechender Umbau ist bereits in Arbeit.
Unter welcher Lizenz steht die Software?
Apache 2.0 Open Source License
Internetadressen:
http://www.olat.org
- Login Screen der Universität Zürich.
- Ansicht des Benutzer Home (Startseite).
- Tab zum einfachen Zugriff und Übersicht der Lern- und Arbeitsgruppen in denen ein Benutzer Mitglied ist.
- Zentraler Punkt zum Suchen und Öffnen von Kursen und anderen Lernressourcen sowie deren Verwaltung. Die Werkzeugboxen auf der rechten Seite sind nur für Administratoren und Autoren sichtbar.
- Gruppenverwaltung für die Erstellung, Suche und Bearbeitung von Lern-, Arbeits- und Rechtegruppen. Nur für Administratoren oder Gruppenverwalter sichtbar.
- Benutzerverwaltung für die Erstellung, Suche und Bearbeitung von Benutzer-Accounts. Nur für Administratoren oder Benutzerverwalter sichtbar.
- Administrations-Tab für die Verwaltung des Systems. Nur für Administratoren sichtbar.
- Dialogfenster bei der Erstellung eines neuen Kurses.
- Der Kurseditor: Zentrales Bearbeitungswerkzeug um Kurse zu erstellen, zu pflegen, erweitern und anzupassen.













