Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren, so auch die freie Monitoringlösung Icinga
Kurz und knackig: Beschreibt das Projekt in zwei Sätzen:
Icinga ist ein Open-Source-Monitoring-System. Das Tool kann große und komplexe sowie verteilte Umgebungen überwachen und verfügt über eine einfache Reporting Schnittstelle, eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche, die Anbindung an PostgreSQL und Oracle sowie eine einfache Business Process View. Als Nagios Fork im Jahr 2009 gestartet, hat sich Icinga mittlerweile zu einem eigenständiges Open Source Monitoring Werkzeug entwickelt und ist durch die stetige Weiterentwicklung, die wachsende Community und den Dialog mit den Anwendern am Puls der Zeit.
Seit wann besteht das Projekt?
Seit Mai 2009, wobei natürlich die Erfahrung aus 10 Jahren Nagios Entwicklung eingeflossen ist.
Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?
Im Icinga Team sind derzeit 22 Leute aus der ganzen Welt aktiv. Unsere Mitstreiter kommen aus den USA, Australien, Israel, Italien, Süd Afrika, Österreich und Deutschland.
Wie ist das Projekt entstanden?
Icinga ist ein Fork von Nagios und entstand aus der Nachfrage nach Verbesserung und der Weiterentwicklung des Vorreiters. Mit dem Leitgedanken “stetige und transparente Entwicklung” und “offene Kommunikation mit der Community” hat sich das Projekt fest vorgenommen, es besser zu machen als Nagios..
Warum soll der CeBIT-Besucher an Euren Stand kommen?
An dem Stand informieren wir über das Projekt Icinga, die bisherige Entwicklung und unsere Pläne für die Zukunft. Neben Live-Demos und Beantwortung aller offenen Fragen durch das Icinga Team geben wir auch einen Einblick hinter die Kulissen eines globalen Projekts.
Für wen macht Ihr Eure Software?
Icinga ist für alle die Ihre IT Infrastruktur vernünftig überwachen möchten. Dabei ist es egal ob es sich um eine kleine, oder sehr große und komplexe Umgebung handelt. Icinga skaliert und passt sich allen Bedürfnissen an. Dabei kann alles überwacht werden: von Websites über Serverhardware bis hin zu Applikationen oder sogar Business Prozessen.
Wo sind aktuell die größten Schwierigkeiten?
Wirkliche Schwierigkeiten gibt es eigentlich keine. Eine Herausforderung ist, bei der Weiterentwicklung von Icinga die Balance zwischen Stabilität und neuen Features zu halten. Die Basis von Icinga -also Nagios- ist in 10 Jahren gereift und entsprechend zuverlässig. Gleichzeitig fordern die Anwender neue und innovative Funktionalitäten, die aber natürlich neue Bugs mit sich bringen können. Da müssen wir immer ausgewogen bleiben, was uns aber bisher sehr gut gelingt. Zumindest sagen das unsere Anwender.
Wenn das Geld für einen festangestellten Entwickler da wäre, welche Nuss sollte er knacken?
Aufgrund unserer großen Community hoffen wir auch selbst alle Nüsse zu knacken. Am meisten Arbeit steckt mit Sicherheit in der Implementierung einer neuen Core-API die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben und die eine noch bessere Skalierbarkeit ermöglichen soll. Deswegen freuen wir uns immer über neue Teammitglieder und Unterstützer. Jeder kann bei Icinga beitragen und ist herzlich willkommen.
Unter welcher Lizenz steht die Software?
Natürlich unter GPL.
Internetadressen:
http://www.icinga.org









