Für ihre Linux-Arbeitsplätze beschafft die Stadt Treuchtlingen kleine, leistungsstarke und leise Mini-PCs. In die engere Wahl kam dabei auch der nagelneue Asus Mini PC PN51, der in unserem Test einen guten Eindruck hinterließ.
Alle reden vom Linux-Client für den Behörden-Desktop, doch die mittelfränkische Kleinstadt Treuchtlingen mit 13 000 Einwohnern nutzt derlei seit 20 Jahren. 2020 erwies sich das Konzept mit Terminalservern, lokalen Anwendungen und Web-Anwendungen als besonders hilfreich, als es ins Corona-bedingte Homeoffice ging. Weil die Verwaltung ihre Anwendungen transparent ausspielt und alle Daten zentral ablegt, war die Umstellung für die Anwender eher klein – die Admins mussten sich eher um Hardware fürs Homeoffice kümmern.
Ende 2021 steht nun eine größere Neuanschaffung an. Es gilt, zahlreiche Desktop-Clients zu ersetzen. Die Stadt braucht kleine, zuverlässige, von PXE bootende Hardware, die mit modernen Linux-Systemen kompatibel ist, idealerweise mit dem in Treuchtlingen eingesetzten Debian.
Leistungsstarker Thin Client
Anders als normale Thin Clients braucht die Hardware in Treuchtlingen aber auch ein wenig Power, weil neben lokalen Anwendungen wie LibreOffice auch Web-Applikationen zum Einsatz kommen, deren Skripte RAM und CPU selbst moderne Maschinen gut auslasten. Unkritisch erscheinen dagegen Windows- oder Linux-Fachanwendungen, die seamless per X2go auf den Desktops eingebunden werden. Dem Benutzer ist oft gar nicht bewusst, dass er gerade eine Anwendung startet, die nicht lokal läuft; CPU und I/O verbleiben auf dem Server, nur das Netzwerk setzt Grenzen. Das wäre aber auch beim Arbeiten mit lokalen Anwendungen auf Netzwerklaufwerken der Fall.
Bei der Marktanalyse stach der Asus Mini PC PN51 ins Auge. Er basiert auf einer AMD-CPU vom Typ Ryzen 5500 mit sechs Kernen, kann bis zu vier Monitore betreiben und bietet zu einem erschwinglichen Einstiegspreis ab 500 Euro eine üppige Ausstattung. Die Autoren beraten die Stadt Treuchtlingen rund um ihre Digitalisierungsstrategie und testeten einen von Asus maßgeschneiderten PN51-BB555MDE1 mit 8 GByte RAM (siehe Tabelle “Hardwarespezifikationen (Herstellerangaben)” und detaillierten Herstellerspezifikationen [1]). Dabei kamen die Werkzeuge zum Einsatz, die auch die Admins der Stadt Treuchtlingen nutzen, um Treiber, Support und Software für die neue Hardware zu finden (siehe Tabelle “Nützliche Hardwarekommandos”).
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Kategorie |
Ausstattung |
|---|---|
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Prozessor |
AMD Ryzen 5 5500U |
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Arbeitsspeicher |
Kingston 8 GByte DDR4 SO-DIMM, 2400 MHz |
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Grafikkarte |
AMD Radeon Vega 7 |
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Festplatte |
2,5 Zoll (nicht mitgeliefert, im Test Intel-SSD) |
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Netzwerk |
GbE (Realtek 8111EP 2.5G LAN, Realtek RTL8125B-CG) |
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WLAN/Bluetooth |
Intel Wireless 8265 / 8275 (rev 78) |
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Anschlüsse Vorderseite (Abbildung 1) |
1 USB 3.1 Gen2 Type-C, 1 USB 3.1 Gen1 Type-A, 1 4-in-1-Card-Reader, 1 Consumer Infrared Sensor, 2 Microphone Array, 1 Audioanschluss, 1 Kensington-Lock |
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Anschlüsse Rückseite (Abbildung 2) |
1 HDMI, 1 USB 3.1 Gen2 Type-C (inkl. DP-out), 1 Configurable Port (VGA/COM/DP/LAN), 2 USB 3.1 Gen1 Type-A, 1 DisplayPort 1.4, 1 DisplayPort 1.2, 1 VGA, 1 RJ45, 1 COM |
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Lautsprecher |
ohne |
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Mikrofon |
Asus Microphone Array (Family 17h, abschaltbar durch Klinkenstecker) |
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Netzteil |
65 Watt (extern, 19 Volt, Acer Delta ADP-65DE B) |
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Gewicht |
0,7 Kilogramm (mit Festplatte) |
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Maße (B x H x T) |
5 x 11,5 x 11,5 Zentimeter |
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Lautstärke (Idle / Vollast) |
21,9 dbA / 34,7 dbA |
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Stromverbrauch (Idle) |
8,5 Watt |
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Preis |
ab etwa 500 Euro (je nach Ausstattung) |
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Hardwareinfo |
»inxi -Fz«, »lshw -short«,»lsusb«,»lspci« |
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Stresstest |
»stressant –directory /tmp/ –logfile outfile.txt« |
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Lasttest |
»cpuburn«, »phoronix-test-suite« |
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Lüfterregelung |
»nbfc config -r«, »fancontrol«, »sensors« |
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BIOS auslesen |
»dmidecode -t bios« |
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Festplatten |
»sudo hdparm -tT /dev/sda«, »dd« |
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Suspend/Resume |
»systemctl suspend«, »systemctl hibernate« |
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Wake on LAN |
»ethtool«, »wol« |
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Videotreiber |
»lshw -c video« |
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Audiotreiber |
»lshw -c multimedia« |
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Netzwerktreiber |
»lshw -c network« |
Treuchtlingen verwendet Debian Stable. Man kann sich also nicht unbedingt darauf verlassen, dass neueste Hardware out-of-the-box sofort funktioniert, für proprietäre Treiber gilt es, die Non-free-Repos einzubinden. Die Tabelle “Linux-Distributionen auf dem Asus PN51-BB555MDE1” zeigt, wie sich verschiedene Distributionen auf dem kleinen Asus installieren ließen. Ziel für die Installation war eine Multi-Monitor-Umgebung mit einem Thunderbolt-Dock, verschiedenen USB-Webcams und -Mikrofonen.
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Distribution |
Installation |
Videotreiber |
Audio |
Bluetooth |
Netzwerk |
Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
Debian 11 |
ja |
nein |
– |
– |
– |
Erfolgreich installiert, aber Reboot scheitert. |
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Debian 11 non-free |
ja |
ja |
ja |
nein |
ja |
– |
|
Ubuntu 20.04 LTS |
nein |
nein |
– |
– |
– |
Monitor (Auflösung) nicht erkannt |
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Kubuntu 21.04 |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
– |
|
OpenSuse Tumbleweed |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
– |
|
Fedora WS 34 |
ja |
nein |
ja |
ja |
ja |
sehr langsam, Videokonferenzen nicht möglich |
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PopOS 21.04 |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
– |
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Solus 4.3 Budgie |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
– |
|
Manjaro KDE 21.0.6 |
ja |
ja |
ja |
ja |
ja |
Distributionsstand vom 21.7.2021. |
Erster Eindruck
Der mit 5 mal 11 Zentimeter Grundfläche erstaunlich kleine PN51 wirkt eher wie ein Mini-PC nach Vorbild von Intels NUCs, wartet aber mit leistungsfähiger Hardware auf. Mit nur 700 Gramm Gewicht fühlt er sich eher wie ein SBC denn wie ein voll ausgestatteter PC an. Mit Standardnetzteilen betreibbar eignet er sich bestens für den mobilen Einsatz, wo immer Monitore verfügbar sind, etwa auf Konferenzen oder bei Vorträgen. Der PN51 ist so klein, dass er auch in die Damenhandtasche oder einen kleinen Rucksack passt – eine etwas andere “mobile” Erfahrung (Abbildung 3). Obwohl der PN51 nur etwa dreimal so groß ist wie ein Raspi, fällt sein Einsatzgebiet doch um ein Vielfaches breiter aus. Dem trägt auch der Hersteller Rechnung: Asus bewirbt das Gerät sowohl als Media Station wie auch als Kiosk-Gerät, Thin Client oder kompletten Desktop-Ersatz.
Nach dem Auspacken fielen schnell zwei Dinge auf: Asus hatte keine Festplatte mitgeliefert, offensichtlich war das zugesandte Gerät als Thin Client gedacht. Eine Intel-SSD der Autoren musste also aushelfen. Dafür bietet der PN51 eine besonders pfiffige Lösung: Die 2,5-Zoll-Platte kommt in einen Einschub unter dem Gehäusedeckel, der sie beim Schließen automatisch in die richtigen Anschlüsse befördert (Abbildung 4). Umgekehrt kann man das Gehäuse nicht öffnen, ohne die Festplatte abzustecken. Erstaunlich aufgeräumt und kompakt präsentiert sich das Innere des Kleinst-PCs.

Abbildung 4: Auf der Rückseite des Gehäusedeckels befindet sich ein Einschub für eine SSD oder Festplatte. Die rutscht beim Schließen automatisch in ihre Anschlüsse.
Nun sollten verschiedene Linux-Distributionen zeigen, wie sie mit der Hardwarekombination zurechtkommen. Erfreulich: Bei der Mehrheit der getesteten Systeme gab es keine Probleme, nur zwei verweigerten die Installation. Fedora ließ sich zwar einrichten, lief dann aber so langsam, dass keine Videokonferenzen möglich waren. Das von der Stadt Treuchtlingen bevorzugte Debian 11 scheiterte beim ersten Reboot, was sich allerdings leicht mit dem Non-free-Image beheben ließ. Ubuntu 20.04 LTS erkannte die Auflösung nicht, alle anderen Distributionen inklusive Kubuntu 21.04 und OpenSuse Tumbleweed, aber auch vermeintliche Exoten wie Solus oder PopOS ließen sich problemlos installieren. Dass die Rolling-Release-Varianten Tumbleweed und Manjaro keine Probleme hatten, erscheint angesichts des neueren Softwarestands wenig verwunderlich; Debian 11 und Ubuntu 20.04 LTS wirken da im Vergleich doch etwas betagt. Dennoch: Ein wenig Bastelei dürfte alle Probleme lösen, der PN51 ist grundsätzlichevoll Linux-kompatibel.
Kein Phoronix, keine Sensoren
Alle Tools, die die Admins der Stadt Treuchtlingen den Autoren an die Hand gaben, funktionierten problemlos, lediglich die Phoronix-Testsuite verweigerte hartnäckig die Installation. Skripte stürzten ab, Webbrowser blieben hängen, Abhängigkeiten wurden nicht erfüllt – nur auf Debian konnten die Autoren die Testsuite zum Laufen bringen, allerdings ohne dass sie Ergebnisse produzierte. Auch Sensors-detect meldete nur Fehler; vermutlich war die mangelnde Unterstützung für die recht neuen Chipsätze des ON51 das Problem. Dmidecode, Inxi, Iperf und alle anderen Programme lieferten die gewünschten Resultate und bestätigten die Herstellerangaben.
Am Thunderbolt-Dock übernahm der PN51 sofort alle angeschlossenen Geräte inklusive der beiden vorhandenen Monitore. Für die vom Hersteller beworbenen 4-Monitor-Setups braucht es allerdings ein wenig Vorsicht bei der Display-Auswahl: Ein betagter HD-Monitor von Samsung funktionierte nur mit zwei anderen Displays zusammen, nicht aber mit drei. Eine Kombination mit vier neuen, HDMI/DP-fähigen Monitoren lief problemlos (Abbildung 5). Einen Unterschied machte auch die Auswahl der Anschlüsse im Zusammenspiel mit dem Dock. Wer einen Multi-Display-Einsatz plant, sollte vorab recherchieren, ob das mit seinen Monitoren gelingt.

Abbildung 5: Sowohl Xrandr als auch die KDE-Settings erkennen alle vier Monitore, aktivieren ließen sich aber immer nur drei.
Ryzen-Thunderbolt
Ein wenig ärgerlich ist, dass die meisten Ryzen-Boards kein Thunderbolt-Power-Management unterstützen. Der Power-Schalter auf dem Dell-Dock blieb beim PN51 ohne Funktion, genauso wie bei einem Acer Swift 3, einem Ryzen-Notebook der Autoren, das obendrein auch ein separates Ladegerät verlangt. Beim Asus PN51 ist das egal: Das Dock dient ihm nur als USB- und Monitor-Hub, bei dem die angeschlossenen Geräte genauso ihren Dienst verrichten wie die direkt am Gehäuse. Das Problem liegt wohl bei den Herstellern der Motherboards. Vielleicht kommen ja bald Platinen mit Chipsätzen, die auch das Laden an USB-C unterstützen. Beim PN51 erscheint das weniger relevant als bei einem Laptop, doch im mobilen Einsatz würde das bedeuten, ein Gerät (Netzteil plus Kabel) weniger schleppen zu müssen.
Videokonferenzen
Videokonferenzen liefen auf allen installierten Linuxen mit Ausnahme von Fedora flüssig, HD-Videos mit den freien Grafiktreibern und Playback in 1080p-Qualität ebenso. Auch das Aufzeichnen mit Tools wie Webcamoid oder Guvcview funktionierte, gelegentliche leistungsbedingte Aussetzer dürften der SSD anzulasten sein.
Mit Guvcview funktionierten die Webcams Creative Live Cam Sync 1080P V1, Aukey 1080p PC-W3 und Jelly Comb 1080P CM002 sowie 1080P W02. Audacity erkannte die Mikrofone und Headsets Speedlink Capo USB SL-800002-BK, Razer Seiren Mini, Plantronics Blackwire C320 und Logitech 960. Mit all diesen Geräten waren Videokonferenzen mit Jitsi oder anderen VC-Tools problemlos möglich.
Mikrofon und Lüfter
Der Klein-PC bringt aber auch ein eingebautes, fest verdrahtetes Mikrofon mit – eine zwingende Voraussetzung, will der Hersteller das Gerät als “Cortana-ready” bewerben. Microsofts Sprachassistent hilft ja mittlerweile schon bei der Installation, ohne Mikrofon bekommt keine Hardware mehr dieses Label. Die Audioqualität hält sich in Grenzen: Das Mikro schnappt jede Menge Umgebungsgeräusche auf, auch den Lüfter, was sich vermutlich bei einem im Gehäuse verbauten Mikrofon nur schwer vermeiden lässt. Ausschalten kann man das Mikrofon nur, indem man einen Klinkenstecker in die Audiobuchse steckt, eine BIOS-Einstellung dazu fehlt.
Apropos Lüfter: Der Mini-PC ist nicht lüfterlos, im Gegenteil – vor allem unter Last hört man den Ventilator, der etwa schon bei HD-Videos von Youtube anspringt. Der Quirl wird zwar nicht sehr laut, doch empfindliche Gemüter dürften den PN51 vermutlich doch unter den Tisch packen.
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Plus |
Minus |
|---|---|
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Größe |
Thunderbolt-Kompatibilität |
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Flexibilität |
Lüftergeräusch |
|
Anschlüsse (Video!) |
eingebautes Mikrofon |
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Linux-Support |
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Fazit
Mit dem kleinen PN51 hat Asus ein gutes Angebot im Rennen, das Linux-Anwendern Freude bereitet und sich auch für den kleinen Geldbeutel eignet. Dank Leistung, Formfaktor und Anschlüssen ersetzt das Testgerät jetzt auf dem Desktop der Autorin den bisher genutzten Lenovo-Laptop. Gut möglich, dass es demnächst auch mit auf Reisen geht. Datenschützer dürften mit dem fest verbauten, nicht via BIOS abschaltbaren Mikrofon Probleme haben wie mit anderen für Cortana vorbereiteten Geräten auch. Ob der Asus Mini PC PN51 dennoch in Treuchtlingen zum Einsatz kommt, dürfte sich auch an dieser Frage entscheiden. (jlu)
Die Autoren
Markus Feilner, Redakteur für Technik und Netzpolitik bei Mailbox.org, arbeitet seit 1994 mit Linux. Er war Stellv. Chefredakteur des Linux-Magazin und der iX, Doku-Teamleiter bei Suse und leitet seit über 20 Jahren seine Firma Feilner IT, die sich auf Dokumentation, digitale Souveränität und die OSI-Layer 8 bis 10 spezialisiert hat. Die Kalifornierin DeeAnn Little lebt seit 2016 in Regensburg. Sie beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit Open Source, vor allem rund um Hardware, Entwicklung, Forschung und Dokumentation. Sie arbeitet als Community Managerin bei Greenbone Networks.
Infos
- Hardwarespezifikationen: https://www.asus.com/Displays-Desktops/Mini-PCs/PN-PB-series/Mini-PC-PN51/









