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When 1.1.11 |
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Quelle: [http://www.lightandmatter.com/when/when.html] Lizenz: GPL Alternativen: Evolution, Korganizer |
Umfangreiche Kalenderlösungen gibt es unter Linux wie Sand am Meer. Wer jedoch lediglich einige Termine im Blick behalten möchte, für den ist das Perl-Skript When die richtige Anwendung. Die schlanke Software läuft notfalls auch auf einem Server, ohne nennenswert von dessen Rechenleistung zu zehren. Perl als einzige Voraussetzung ist so gut wie immer vorhanden.
When benötigt keine Datenbank, sondern legt alle Termine und Konfigurationseinstellungen als Textdateien in ein separates Unterverzeichnis im Homeverzeichnis des Benutzers ab. Daher lässt sich When bequem auf einem USB-Stick mitnehmen und auch remote über eine SSH-Session nutzen.
Neue Termine gibt der Anwender auf der Konsole im Format »Jahr, Monat, Tag, Notiz, Uhrzeit« ein. Die Software verwaltet außerdem wiederkehrende Ereignisse und hilft bei der Lösung von Terminkonflikten. Ein Alarmfunktion gibt es allerdings nicht. Über die zahlreichen weiteren Funktionen gibt die Manpage Auskunft.
***– When ist der richtige Terminkalender für alle, die sich gerne auf das Wesentliche beschränken und eine Standalone-Lösung suchen. Die anfangs umständlich wirkende Termineingabe verinnerlicht jeder Nutzer spätestens nach fünf Eintragungen.
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Task Spooler 0.5.3 |
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Quelle: [http://vicerveza.homeunix.net/~viric/soft/ts/] Lizenz: GPL Alternativen: Shellskript |
Task Spooler ist ein benutzerspezifischer Batchjob-Scheduler für Linux. Anders als die bekannten Dienste Cron oder At, bei denen der Anwender Startzeiten und Wiederholzyklen festlegt, fügt Task Spooler die Jobs ohne Zeitangabe in eine Warteschlange ein, die die Software der Reihe nach abarbeitet. Der Nutzer hat dabei stets die Möglichkeit, die Jobreihenfolge zu ändern oder Jobs aus der Schlange zu entfernen oder deren Status zu überwachen.
Um sicherzustellen, dass jeder Anwender nur auf seine eigenen Jobs zugreift, startet Task Spooler beim ersten Aufruf durch einen bestimmten Benutzer für diesen einen eigenen Kindprozess mit dessen Nutzerrechten. Die Ausgabe der einzelnen Jobs legt Task Spooler als Datei im »/tmp«-Verzeichnis ab. Auch hier setzt das Programm automatisch die Zugriffsrechte so, dass nur der Jobeigentümer die Datei öffnen darf. Alternativ verschickt Task Spooler die Meldungen per Mail. Auf Wunsch komprimiert die Software die Dateien auch.
***– Task Spooler ist die ideale Lösung, um begrenzte Ressourcen wie CPU oder RAM effizient auszunutzen. Da das Programm für eine sequenzielle Ausführung sorgt, stehen jedem Job der volle Arbeitsspeicher und eine optimale CPU-Leistung zur Verfügung. In der Praxis hilft dies dabei, zu verhindern, dass der Rechner ins Pagen kommt.
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Pipe Viewer 1.1.0 |
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Quelle: [http://www.ivarch.com/programs/pv.shtml] Lizenz: GPLv2 Alternativen: Buffer, Mbuffer |
Kommandozeilenbefehle durch Pipes verketten ist eine der mächtigsten und am häufigsten genutzten Funktionen der gängigen Linux-Shells. Bei den meisten Programmen kann der Benutzer den Fortschritt der einzelnen Prozesse dabei nicht beobachten. Hier schafft das Programm Pipe Viewer Abhilfe, das der Anwender als einen weiteren Prozess in die Befehlskette einklinkt.
Je nach Konfiguration und Datenquelle zeigt Pipe Viewer einen Fortschrittsbalken an oder kalkuliert sogar die noch benötigte Zeit. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Benutzer über den Parameter »-s« dem Programm die erwartete Datenmenge mitteilt. Fehlt diese Information, errechnet Pipe Viewer nur die Durchsatzrate. Der Anwender darf jedem Fortschrittsbalken einen eindeutigen Namen geben, die maximale Durchsatzrate pro Pipe begrenzen oder der Pipe für die Netzwerkübertragung einen Buffer zuweisen. Pipe Viewer hilft dabei, die I/O-Last auszubalancieren.
In der aktuellen Version ist erstmals ein Remote-Zugriff auf bereits aktive Pipes möglich. So kann der Administrator vom Arbeitsplatz aus Änderungen an der Konfiguration wie etwa das Anpassen der Durchsatzrate im laufenden Betrieb vornehmen.
**— Wer bei zeitintensiven Prozessen in einer Pipe Fortschritts-Rückmeldung wünscht, erhält sie, wenn er Pipe Viewer in die Pipeline einbindet.
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Gpm 1.99 |
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Quelle: [http://unix.schottelius.org/Gpm/] Lizenz: GPLv2 Alternativen: keine |
Auch wenn die Linux-Anwender auf dem Desktop so gut wie immer unter X arbeiten, gibt es Linux-Umgebungen wie Server oder Rescue-Systeme, die keine grafische Oberfläche bieten. Wer hier nicht auf die Maus verzichten möchte, startet einen Gpm-Server.










