In ihrem Blog kündigen Will Eastcott und Robert Nyman an, dass Play-Canvas seine Javascript-basierte Play-Canvas-Engine für Web-GL-Spiele unter eine freie Lizenz gestellt hat.
Hauptsächlich Videospiele sollen Entwickler mit der Web-GL-Engine Play-Canvas umsetzen, die den Fokus auf leichte Bedienbarkeit und Geschwindigkeit legt. Grafisch lädt die Engine Modelle, beherrscht Per-Pixel-Lightning, Shadow Mapping und Post Effects. Sie erstellt Starrkörpersimulationen, kann Raycasting, nutzt für Animationen Keyframes und Skeletal Blending. Hinzu kommt Support für 2-D- und 3-D-Audio sowie für verschiedene Eingabegeräte. Ein Entity-Component-System ermöglicht es, Objekte wie funktionale Lego-Steine zu behandeln, die Ankündigung liefert auch gleich ein Codebeispiel, das sich in einem Editor verändern lässt.
Vor allem die Geschwindigkeit der Engine spielt vor dem Web-Hintergrund eine wichtige Rolle. Einige mit Play-Canvas entwickelte Spiele und Demos lassen sich auf der Webseite antesten. Die Performance ist durchwachsen, Swooop lief im Test aber flüssig und sieht gut aus. Geschrieben ist die Engine in einer Mischung aus Javascript und Asm.js, die Physics Engine verwendet einen Wrapper für Ammo.js, einem Javascript-Port der Physics Engine Bullet (GTA V, Red Dead Redemption).
Wer sich die Engine selbst anschauen möchte, greift am besten über Github auf den Quellcode zu oder schaut in den Quellcode zu den fertigen Demos und Spielen.
[Update, 05.06.14,kki]: In einer vorherigen Version der News wurde behauptet, Play-Canvas stamme von Mozilla. Das wurde korrigiert: Play-Canvas ist eine eigenständige Firma, auch wenn die Software in einem Mozilla-Blog vorgestellt wurde. Zu den Partnern gehören neben Mozilla noch ARM und Activision.






