Kali Linux, eine Debian-basierte Distribution für Penetration Testing und Forensik, ist in Version 1.0.7 mit neuen Features erhältlich.
Die Entwickler der Firma Offensive Security heben vor allem eine Neuerung hervor: Kali lässt sich nun von einem USB-Stick mitsamt einer verschlüsselten persistenten Home-Partition starten. Der Anwender hat zudem die Wahl aber er ein jungfräuliches System oder eines mit seinen persönlichen Daten starten möchte. Die Macher empfehlen, ihre Distribution auf einem USB-3.0-Speicher mit 32 GByte Platz zu installieren, um ein portables Penetration-Testing-Kit zu erhalten. Eine Anleitung dazu findet sich in der Kali-Dokumentation. Die via LUKS verschlüsselte USB-Partition kann der Anwender übrigens wie auch auf der Festplatte mit dem Nuke-Feature zerstören.
Daneben bringt das Kali-Update den Linux-Kernel 3.14 und aktualisierte Tools wie Nmap 6.46, Burp Suite Free Edition v1.6 und OWASP ZAP 2.3.0.1.
ISO-Images für i386, amd64, armhf und armel stehen beim Projekt zum Download bereit. Bestehende Installationen lassen sich Debian-typisch per “apt-get dist-upgrade” auffrischen.





