Trotz des etwas beliebig anmutenden Namens ist die Konferenz Berlin Buzzwords offenbar erfolgreich genug, um nun ihren fünften Geburtstag zu feiern. Vom 25. bis zum 28. Mai 2014 dreht sich dort alles um Suche, Skalieren und Storage.
Wer nicht auf der Gästeliste steht, muss etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Preisspanne für die Tickets der Berlin Buzzwords reicht für die vier Tage von 100 Euro (Schüler) bis zu 1000 Euro (Last-Minute-Bucher). Dennoch sind auch in diesem Jahr wieder 600 Teilnehmer vor Ort, laut Aussage der Veranstalter hat sich die Zahl der Besucher seit den Anfängen vor fünf Jahren verdoppelt.
Für viele der anwesenden Entwickler und Admins dürften aber Unternehmen die Zeche zahlen, geht es doch um beliebte Themen für die Firmen-IT. Das Publikum ist international, gesponsert wird die Veranstaltung unter anderen von Google, Ebay und IBM, aber auch von kleineren (Cloud)-Unternehmen. Gold-Partner ist Elasticsearch, und ein kompletter Track beschäftigt sich fast ausschließlich mit der Open-Source-Suche.

In der Keynote der Berlin Buzzwords 2014 ging es um die Lehren aus der Machine-Learning-Entwicklung.
Den Auftakt machte jedoch die Keynote von Ralf Herbrich, der Microsoft, Facebook und nun Amazon zu seinen Arbeitgebern zählt. Er sprach über die Vor- und Nachteile von Machine-Learning-Algorithmen. Die Google-Mitarbeiter Felipe Hoffa, Ewa Gasperowicz und Dirk Primbs erklärten, wie sie mit Googles Cloud-Anwendung Big Query Detailinformationen aus der großen, freien Datenbank Freebase ziehen, um diese unter Einsatz von Google Maps geografisch einzuordnen. Alan Woodward beschrieb, wie ein Admin es verhindert, dass lange Such-Queries Lucene in die Knie zwingen, und Neha Narula sprach über das Problem der Konsistenz beim Einsatz von verteilten Datenbanken und Systemen.
Am dritten Tag der Veranstaltung sollen dann einmal mehr diverse Apache-Projekte im Fokus stehen, darunter Lucene, Solr, Cassandra und Hadoop. Die Keynote hält Katherine Daniels, die ein Resümee zum Thema Devops ziehen möchte. Die Vorträge wollen die Veranstalter einige Zeit nach dem Event in Form von Videos zur Verfügung stellen.





