Ende des Jahres wird Red Hat den Women in Open Source Award verleihen. Die eigenen Mitarbeiterinnen ausgenommen, dürfen alle Frauen nominiert werden, die sich um OSS verdient gemacht haben.
Open-Source-Kultur, -Hardware, freie und offene Kultur, offene Standards und Open Data – das seien die fünf wichtigsten, aber nicht die ausschließlichen Kriterien, wo die Preisträgerinnen sich hervorgetan haben sollten, schreibt Red Hat. Code, QA, Design, Administration, Doku und Übersetzungen sowie generell freie Inhalte stünden da ebenfalls auf der Liste.
Ab Herbst wollen die Rothüte aus Raleigh die Nominierungsphase starten, Ende des Jahres werde man zwei Preise verleihen, einen Academic und einen Community Award, der auch Frauen verliehen werden könne, die nicht in einer Bildungseinrichtung tätig seien. Bis dahin beantwortet der Distributor alle Fragen unter der Mailadresse womeninopensource@redhat.com.






“Ach, immer diese Frauenförderung, muss das wirklich sein? Ja, solange eine Hälfte der Menschheit nur in einstelligen Prozentzahlen in Open Source auftaucht.”Sorry, liebe Redaktion. Aus dem Umstand, dass die große Mehrheit aller Mädchen und Frauen nun einmal Informatik, geschweige denn Open Source mit einigem Recht einen feuchten Lappen interessiert, die Forderung nach Frauenförderung abzuleiten, bis verdammt nochmal die weibliche Hälfte der Menschheit Open-Source-oder-sonstwas-kundig und -gläubig zu sein hat, ist genauso hanebüchen und einfältig wie auf allen anderen Gebieten menschlichen Zusammenlebens. Quoten aller Art in die Tonne!
(Das Zitat stammt aus unserem E-Mail-Newsletter)Hallo Rothbard,es müssen nicht mit Gewalt 50 Prozent der Open-Source-Entwickler Frauen sein (oder Afro-Amerikaner oder Arbeiterkinder). Aber dass sie fast gar nicht vorkommen, ist doch schon seltsam, nicht?
Um Gleichberechtigung zu erreichen, muß Gleichmachung erfolgen – mit dieser heute wieder in Mode kommenden ideologischen Basis hat es Deutschland ja schon zweimal “weit gebracht”.Peinlich nur, das nun auch das LM das beklatscht…Bei meinem Ingeniuersstudium gab es gerade mal 3% Frauen an meiner TH (später Uni), die fachlich weder besser noch schlechter waren als andere. Mit viel Steuergeld usw. schaffte man es nicht, mehr Frauen in den Beruf zu locken. Erst die Schaffung neuer Studiengänge wie “Medientechnik” (nicht umsonst nicht selten von Kommilitonen abschätzend mit “Mädchentechnik” verrufen) brachte man zwar die Frauenquote hoch, aber damit auch fast ebenso die Zahl… Mehr »
Hallo Herr Dettenbach,ihr Vergleich von Frauenförderung mit Unrechtsregimes ist nicht besonders geschmackvoll.Übrigens ist der Frauenanteil in der Open-Source-Branche deutlich niedriger als in der sonstigen IT-Industrie.